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Böse Startschlappe für Gottéron

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Klotener überflogen müde Freiburger Drachen

Autor: Von KURT MING

Saisonstartspiele waren eigentlich noch selten etwas für Gottéron. In den 25 Jahren in der NLA haben die Freiburger noch kein halbes Dutzend Eröffnungsspiele gewinnen können. Daran änderte sich auch gestern Abend nichts. Wie die defekte Lautsprecheranlage im St. Leonhard passte bei den Drachen 60 Minuten lang kaum etwas zusammen. Einzig im Startdrittel konnte der Heimklub mithalten, verpasste aber in dieser Phase zu viele Torchancen. Einmal in Rückstand liegend, ging es beim dezimierten Team von Trainer Serge Pelletier eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung. Nur verständlich, dass die Fans schon zur Spielmitte ihre Mannschaft auspfiffen und der Gottéroncoach nach dem 3:0 durch Verteidiger Wick ein Time-out nahm. Mit wenig Erfolg, auch in der Folge liefen die konzeptlos spielenden Freiburger den Kloten Flyers fast immer hinterher.Im Nachhinein bleibt die Frage offen, was wohl passiert wäre, wenn Ersatzcaptain Julien Sprunger kurz nach Spielmitte seinen Penalty verwertet hätte. Andere Frage: Warum schoss nicht ein Ausländer diesen Strafstoss?Als Kloten die erste Druckphase der Drachen mit etwas Glück und einem starken Ronnie Rüeger überstanden hatte, schritt er selbst zur Offensive über. Nach elf Minuten erwischte Pittis Goalie Munro aus spitzem Winkel mit einem platzierten Schuss zum 0:1. Den Gnadenstoss versetzten die spielfreudigen und viel kaltschnäuzigeren Zürcher dem HCF im Mitteldrittel mit vier Gegentoren. Dabei brauchte das Team von Trainer Eldebrink nun gar nicht mehr Ausländertore, vier Mouchen gingen beim Gast aufs Konto von Schweizer Spielern. Spätestens nach Ehrenspergers 0:4 (34.) war der Mist geführt.Immer wenn ein Team mehr als ein halbes Dutzend Gegentore kassiert, fragt man sich, wie die Leistung des Goalie gewesen sei. Um es vorwegzunehmen, Neukeeper Adam Munro war an der Niederlage alles andere als schuldig. Der Kanadier konnte die Löcher der über den Sommer nicht besser gewordenen Abwehr nicht alle abdecken, leider konnten ihn auch die zwei eingesetzten ausländischen Söldner nicht besonders entlasten. Zeitweise spielten die Flyers gegen die einmal mehr völlig überforderte Freiburger Abwehr bei Spielergleichstand minutenlang Powerplay!Dass Gottéron auch in dieser Saison wohl zusammen mit Langnau um den Preis der schlechtesten Abwehr und der schwächsten Mannschaft kämpfen wird, war in den Saisonvorschauen überall zu lesen. Dass aber die Drachen im Sturmspiel 60 Minuten lang kaum einmal «speiten», war doch etwas enttäuschend. Erst als der klare Sieger am Schluss etwas Dampf wegnahm, kam der Heimklub zum Ehrentreffer.

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