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Bösingen klebt das Pech an den Schuhen

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In Spiel zwischen Murten und Bösingen ging es für beide Mannschaften um sehr viel. Mit einem Sieg würden sich die Seeländer Gastgeber Luft nach hinten verschaffen, und für Bösingen war es wohl die letzte Chance, noch etwas Spannung im Abstiegskampf aufkommen zu lassen.

Leichte Vorteile für Murten

Die Seeländer versuchten ein druckvolles Spiel aufzuziehen, was ihnen in der Startviertelstunde auch gelang. Die Bösinger sahen sich dadurch mit viel Abwehrarbeit konfrontiert, aber sie hatten Murtens Stürmer im Griff. Chris Fornerod (14.) tankte sich auf der linken Seite durch und spielte den Ball am Torhüter vorbei vors Tor. Dort prallte der Ball unglücklich an den Fuss des zurückeilenden Michael Bucheli und fand so den Weg ins eigene Tor. Bösingen versuchte zwar auf den Rückstand zu reagieren, bekundete aber seine liebe Mühe, in Murtens Sechzehner zu gelangen. Ein abgelenkter Flachschuss aus 16 Metern von Thomas Klaus (17.), der knapp am Pfosten vorbeiflog, war die erste nennenswerte Chance für die Gäste. Heisse Torraumszenen und Chancen waren bis zur Pause Mangelware. Lediglich eine Möglichkeit auf beiden Seiten weckte die Aufmerksamkeit der Zuschauer: Bösingens Sandro Müller (30.) sah seinen Kopfball über die Latte fliegen. Auf der Gegenseite versuchte es Senol Sulkoski (45.) mit einem direkt getretenen Freistoss aus 25 Metern. Goalie Andy Reinhardt war aber bereit und konnte den Schuss im Nachfassen behändigen.

Zwei Platzverweise innert zwei Minuten

Murten versuchte nach der Pause schnellstmöglich den zweiten Treffer zu erzielen. Der pfeilschnelle Leotrim Sadikaj konnte einige Male dem Verteidiger entwischen, verstolperte jedoch die Chancen, konnte rechtzeitig noch gestört werden, oder Keeper Reinhardt war Endstation. Nach fast einer Stunde war wieder mal ein Lebenszeichen der Sensler auszumachen: Einen gelungenen Spielzug über mehrere Stationen konnte Marc Meier mit einem Schuss aus zirka 14 Metern abschliessen. Doch der Flachschuss wurde eine sichere Beute des Torhüters. Anhand des Spielverlaufs fragten sich die Zuschauer, ob sie wohl noch Tore zu sehen bekämen.

Ab der 70. Minute war bei Bösingen ein Aufbäumen erkennbar. Nun zeigte die Mannschaft von Trainer Alain Baumann, welche Fähigkeiten eigentlich in ihr stecken und drückte mit eindeutig mehr Spielanteil auf den Ausgleich. Es gab einige, leider ungenutzte, Möglichkeiten. Kurz vor Schluss kam es dann knüppelhart für die Sensler. Zuerst sah Bucheli (86.) die Ampelkarte, und nur eine Minute später folgte ihm Gutknecht (direkt Rote Karte) unter die Dusche. Mit zwei Mann weniger auf dem Platz war es für Bösingen ein Ding der Unmöglichkeit, hier noch was zu reissen. So kam es, wie es kommen musste: Liridon Gashi (89.) entwischte der Verteidigung und lupfte den Ball über den Goalie ins linke Lattenkreuz zum 2:0 für Murten.

«Es fehlt der letzte Tick»

Murten-Trainer Patriot Ga­shi erklärte nach dem Spiel: «Die Mannschaft war sehr diszipliniert. Wir haben dem Gegner wenig Spielraum gelassen. Es war heute etwas schwierig, weil wir noch die Niederlage von letzter Woche im Kopf hatten. Gut, dass wir heute keinen Treffer kassiert haben, das ist wichtig für die Moral. Wir sind glücklich und froh, die drei Punkte geholt zu haben.»

Sein Gegenüber Alain Baumann haderte: «Die erste Halbzeit hat Murten besser gespielt. Sie waren aggressiver. Nachher war die Partie ausgeglichen, und das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können – leider wieder gegen uns. Uns fehlt vor dem Tor der letzte Tick, um zu treffen.»

telegramm

Murten – Bösingen 2:0 (1:0)

Sportplatz Prehl. – 105 Zuschauer. – SR: S. Stulz. Tore: 14. Bucheli 1:0 (ET). 89. L. Gashi 2:0.

FC Murten: Aeberhard, Iacazzi, Quaglieriello, Jaggi, Dos Santos; Kovaci (40. B. Gashi), L. Gashi, Sulkoski, Fornerod (69. Correia); Sadikaj, Zulfaj.

FC Bösingen: Reinhardt; Käser (59. Thomi), Brügger, Gutknecht, Bucheli; Jungo (69. Stettler), Baumann (46. Meier), Mosimann, Bächler; Müller, Klaus.

Bemerkungen: 86. Bucheli Gelb-Rote Karte, 87. Gutknecht Rote Karte.

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