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Busse für Kantonstierarzt Fabien Loup

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: VON CLAUDINE DUBOIS/La Liberté

Kantonstierarzt Fabien Loup und ein Freiburger Tierarzt mussten am Montag vor dem Polizeirichter erscheinen, weil die Milchverarbeitungsunternehmen Translait und Univo SA in Corminboeuf gegen sie Klage eingereicht hatten. Bereits im Januar 2005 hatte sich der Untersuchungsrichter geweigert, ein Strafverfahren in dieser Angelegenheit einzuleiten. In der Folge gelangten Translait und Univo ans Kantonsgericht, das ihren Rekurs teilweise guthiess.Gemäss den beiden Unternehmen, die mit Milchnebenprodukten Nahrungsmittel für Kälber herstellen, sind die beiden Tierärzte dafür verantwortlich, dass Dokumente von ihnen zur Zürcher Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» gelangt sind. Diese warf in der Folge den Freiburger Unternehmen vor, zu viel Antibiotika in den Produkten für die Kälbermast zu verwenden. Im Juni 2002 berichteten die «Freiburger Nachrichten», die «Berner Zeitung» und das Regionalfernsehen «Telebärn» darüber, nachdem die Tierschutzorganisation eine Pressekonferenz durchgeführt und auch über Internet informiert hatte.

Anschuldigungen teilweise bestätigt

Weil der Kantonstierarzt die in den Medien erschienenen Anschuldigungen zum Teil bestätigte, hat er gemäss den Freiburger Unternehmen das Amtsgeheimnis verletzt. Nach den Worten des Richters André Waeber hat er sich in einen Streit zwischen Unternehmen eingemischt.René Schneuwly, Anwalt des Kantonstierarztes, sah es aber anders. Die Informationen, die offenbar zur Verletzung des Amtsgeheimnisses geführt haben sollen, seien in Tat und Wahrheit offene Geheimnisse. «Fabien Loup hat immer im öffentlichen Interesse gehandelt. Er hat seine Rolle als Aufsichtsbehörde wahrgenommen. Er hat seine Arbeit ohne Kompromisse erfüllt», sagte René Schneuwly und plädierte auf Freispruch.Nebst der gestrigen Gerichtsverhandlung sind aber noch administrative sowie Schadenersatz-Verfahren hängig. bearbeitet von az/FN

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