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Cottier wird im letzten Rennen Meister

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Freiburger Langlauf-Meisterschaften in Gutemas-Hus: Im Fang Staffel-Sieger

Ganz sicher wusste es der 29-jährige Dominik Cottier nicht mehr, ob er nun den Freiburger Meistertitel zum zweiten oder dritten Mal gewonnen hat. Nach längerem Überlegen und Schmunzeln sagte er: «Zum zweiten Mal.» Sicher ist, dass er den Freiburger Langlauf seit über einem Jahrzehnt mitgeprägt hat. Sein halbes Dutzend Westschweizer Meistertitel beweist es deutlicher als seine zwei Siege an Kantonal-Meisterschaften, an denen ihm öfters auch das Glück gefehlt hatte.

Cottier sagte weiter, dass dies sein letztes Einzel-Langlaufrennen gewesen sei: «Ich höre jetzt auf, jedenfalls leistungsmässig. Mir fehlt einfach die Zeit zum Trainieren, besonders im Sommer. Ich werde vielleicht ab und zu noch starten, aber sicher nicht mehr um zu gewinnen.» Beruf und Familie hätten Vorrang. Diesen Winter trainiert er noch eisern auf die Patrouille des Glaciers hin.
Den Titel am Samstag in Gutemas-Hus hat er etwas überraschend gewonnen. Mit relativ wenig Training ist Dominik Cottier in den Winter eingestiegen. Nach mittelmässigen Resultaten steigerte er sich von Rennen zu Rennen: «Heute habe ich den Unterschied in den Kurven machen können», erklärte er. Der organisierende SCPlasselb hatte auf der Fläche bei Gutemas-Hus keine grosse Wahl und musste mehrere Schlaufen ziehen: «Man musste fast alles mit Doppelstock-Einsatz stossen. Ich war froh, dass ich gewachst hatte und ab und zu auch mit den Beinen abstossen konnte», meinte Cottier.

Piller dachte an den Vasa-Lauf

Nach Rennhälfte lag Cottier bereits in Führung zusammen mit Olivier Deschenaux; es folgten Daniel Piller (5 Sekunden zurück), Titelverteidiger Herbert (9 Sekunden zurück) und Jean-Philippe Scaiola (32 Sekunden zurück). Eine Runde später lag Cottier immer noch in Führung. Herbert Piller und Deschenaux lagen 10 Sekunden und Daniel Piller 16 Sekunden zurück. Herbert Piller meinte zu seinem Rennen: «In der ersten Runde hatte ich Mühe, dann lief es von Runde zu Runde besser», was auch seine Zwischenzweiten bestätigen. «Ich laufe auf solchen Strecken mit Rhythmusbrechern weniger gut. Ich bevorzuge es, wenn man lange im gleichen Tempo laufen kann. Ich habe heute einfach an den Vasa-Lauf gedacht, dort muss man 90 km lang halten. Das hat geholfen.» Deschenaux brach am Ende, durch eine Bronchitis geschwächt, ein.

Früher, als Läufer vom SCCharmey im nationalen Kader B war Jacques Niquille (jetzt Im Fang) ein prominenter Läufer in der Loipe. Auf die Ränge 11 und 12 liefen Anton Egger (Plasselb) und Peter Zbinden (Alterswil). Zbinden als Sieger der Männer III fühlte sich auf der kurvenreichen Strecke nicht wohl: «Die Kurven sind nicht meine Stärke», gestand er ein.

Im Fang entthront Riaz in der Staffel

Der SCIm Fang entthronte den SCRiaz am Sonntag im Staffel-Rennen. Hatte Riaz (Daniel Piller) im ersten Abschnitt noch 23 Sekunden vor Im Fang (Jacques Niquille) gelegen, änderte sich dies im zweiten: Junior Andreas Buchs näherte sich Eric Balmer stetig, ohne zu überhasten, und holte ihn 1 km vor dem Ziel ein. Der ehemalige Nationalkader-Läufer Jacques Niquille rief Buchs im Finish zu, noch ein Loch zu machen. Buchs trat an und übergab mit 3 Sekunden Vorsprung. Schlussläufer Dominik Cottier, dem man den psychologischen Effekt einer solchen Lücke nicht erklären muss, griff gleich an, und nach 3 km lag er 10 Sekunden vor Herbert Piller. Damit war die Entscheidung gefallen.

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