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Dank neuer Klassifizierung wurde ein ausgeglichenes Budget möglich

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Autor: Anton Jungo

Der Voranschlag 2009 der Gemeinde Heitenried ist bei Ausgaben und Einnahmen von 3,7 Millionen Franken ausgeglichen. Vorgesehen sind im Budget auch zusätzliche Abschreibungen von gut 90 000 Franken.

Möglich wurde das ausgeglichene Budget gemäss Gemeinderat und Finanzchef Bruno Spicher, weil die Gemeinde gemäss ihrer Finanzkraft von der 5. in die 6. Klasse (finanzschwächste Gemeinden) umgeteilt wurde. Für die Gemeinde bedeutet dies rund 200 000 Franken weniger Beitragsleistungen an den Kanton und an Gemeindeverbände. Für das laufende Jahr hatte der Gemeinderat noch einen Aufwandüberschuss von rund 80 000 Franken budgetiert. Zur Diskussion Anlass hatte nur die starke Zunahme bei den Kosten für die Spitex gegeben. Der Beitrag von Heitenried steigt von 39 000 im Jahr 2008 auf neu 58 000 Franken.

Das Budget wurde von den 53 Bürgerinnen und Bürgern einstimmig genehmigt. Zugestimmt wurde auch dem Investitionsvoranschlag, der Nettoinvestitionen von rund 600 000 Franken vorsieht.

Besseres Parkplatzangebot im Dorf

Einstimmig genehmigt hat die Versammlung auch den Erwerb von 4900 Quadratmetern Land an der Schlossstrasse. Mit einer Erbengemeinschaft hatte der Gemeinderat einen Quadratmeterpreis von zehn Franken aushandeln können. Wie Ammann Walter Fasel ausführte, dient das erworbene Land teils zur Sanierung der Magdalenastrasse. Auf dem restlichen Grundstück sollen rund 100 Parkplätze angelegt werden. Ein entsprechendes Projekt muss noch ausgearbeitet werden. Gemäss Ammann werden die Parkplätze bei den Sportanlagen als zu weit weg empfunden und deshalb bei Anlässen, die im Dorf stattfinden, nicht benutzt.

Ohne Diskussion genehmigt wurden ebenfalls ein Strassensanierungsprojekt (Hinterschönfels-Harris; 130 000 Fr.) sowie zwei Meteorwasserleitungs-Projekte (100 000 und 130 000 Franken). Wegen mangelnder Kapazität des bestehenden Leitungssystems führen starke Unwetter gemäss Gemeinderat Walter Maurer im Quartier Bodenmatte regelmässig zu überschwemmten Kellern.

Einstimmig genehmigt wurde auch die Revision der Statuten des Gemeindeverbandes ARA Taverna sowie des Zweckverbandes zur Nutzung des Sodbachwassers.

Siebenköpfige Einbürgerungskommission

Problemlos verlief die Wahl der sieben Mitglieder zählenden Einbürgerungskommission. Ihr gehören an: Ammann Walter Fasel und die Gemeinderäte Jeannine Gujer-Müller und Bruno Spicher sowie Yanick Aebischer, Irène Bourqui-Zahno, Erika Brändle-Plüss und Josef Schmutz.

Wieder von weitem sichtbar

Unter Verschiedenem wurde dem Gemeinderat dazu gratuliert, dass er dank einer Abholzaktion den Blick auf das Wahrzeichen Heitenrieds – das Schulhaus Schloss – wieder ermöglicht hat. Wie Gemeinderat Marius Sturny im Anschluss an die Versammlung erklärte, war der Grund für das Schlagen einiger Bäume aber ganz prosaisch. Man musste den Weg für die Feuerwehrleiter frei machen.

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