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Das Bullen-Trio in der Schweizer Nationalmannschaft

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Der österreichische Meister Red Bull Salzburg stellt derzeit überraschend die grösste Fraktion im Schweizer Nationalteam. Philipp Köhn, Bryan Okoh und Noah Okafor sind in Österreich auf den Spuren von Stars wie Erling Haaland oder Dayot Upamecano.

Blockbildungen in Nationalteams haben Tradition. Italien wurde 1982 Weltmeister mit sechs Spielern von Juventus Turin in der Startformation. Deutschland schaffte dies 2014 mit einem Sextett von Bayern München. Berühmte Blockbildungen waren auch das Milan-Niederlande Ende der Achtzigerjahre oder das Inter-Deutschland an der WM 1990 mit immerhin einer Dreierachse vom gleichen Verein. Diese Aufzählung ist bestimmt nicht abschliessend.

Das Schweizer Nationalteam kennt solche Blöcke ebenfalls. Es gab unter Ottmar Hitzfeld die Napoli-Fraktion mit Gökhan Inler, Valon Behrami und Blerim Dzemaili. Oder im letzten Oktober standen im Heimspiel gegen Nordirland mit Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Breel Embolo vier Spieler von Borussia Mönchengladbach zu Beginn auf dem Platz. Der Ausdruck «Borussia Schweiz» machte die Runde.

Salzburg setzt auf die Jugend

Und jetzt im November? Da gibt es wieder einen Block im Schweizer Team. Aber seine Herkunft ist eher überraschend. Red Bull Salzburg hat drei Spieler zur SFV-Auswahl entsandt: Torhüter Philipp Köhn, Innenverteidiger Bryan Okoh und Stürmer Noah Okafor. Dass dieses Trio nun zum Kreis der Nationalmannschaft gehört, ist natürlich auch der Not, entstanden durch die vielen Verletzten, geschuldet. Köhn ersetzt Gregor Kobel, Okoh ist für Elvedi dabei und Okafor könnte am Freitag gegen Italien Breel Embolo sogar in der Startformation ersetzen.

Dass Nationaltrainer Murat Yakin auf der Suche nach (jungen) Ersatzkräften bei Red Bull Salzburg fündig wurde, ist dann aber wiederum keine Überraschung. Der vom Energy-Drink-Hersteller alimentierte Club setzt konsequent auf die Jugend-Strategie des günstigen Einkaufens und teuer Verkaufens. Dank einem engmaschigen, globalen Scouting-Netz und herausragender Infrastruktur schafft er es, Talente auch aus ähnlichen Märkten wie dem österreichischen nach Salzburg zu locken. Wie eben Okafor, Okoh und Köhn aus der Schweiz.

Okafor – Salzburgs Rekordtransfer

Als Okafor im Januar 2020 für 11,2 Millionen Euro vom FC Basel zu Salzburg gewechselt hatte, sagte er bei seiner Präsentation, er habe schon vier Jahre früher kommen wollen. «Nun hat es endlich geklappt.» Vielleicht mag dieses «endlich» ein wenig geflunkert gewesen sein, doch wenn Okafor heute über Salzburg spricht, dann redet er wie über das Paradies für junge Spieler. «Salzburg bietet hervorragende Bedingungen. Man lässt die Spieler sich in Ruhe entwickeln und setzt sie nicht unter Druck. Betreffend Infrastruktur ist Salzburg in Europa weit vorne dabei.»

Alle diese Vorzüge hat Okafor selber erlebt. Während seiner nun bald zwei Jahre in Österreich hätte er sich leicht verlieren können. Unmittelbar nach seinem ersten Einsatz kamen der Corona-Lockdown und der Unterbruch von Trainings- und Meisterschaftsbetrieb. In der Saison 2020/21 plagte er sich mit Muskelverletzungen herum und war an Covid erkrankt.

Doch der Club glaubte an ihn – und bekam recht. Von Zero zu Hero. Der Salzburger Rekordtransfer wurde vom Fehleinkauf zum Champions-League-Doppeltorschützen. In den letzten zwei Monaten hat Okafor für Salzburg in 13 Pflichtspielen 8 Treffer erzielt.

Der 22-jährige Basler ist die Speerspitze der Schweizer Delegation in Salzburg. Einen Stammplatz hat mittlerweile auch Torhüter Philipp Köhn (23), der sich nach einem Leihjahr beim FC Wil zur Nummer 1 der Bullen entwickelt hat. Und auch der in den USA geborene Bryan Okoh (18), mit 16 Jahren für 2 Mio. Euro von Lausanne-Sport übernommen, kommt regelmässigen Einsätzen Schritt für Schritt näher. Er spielt zwar noch mit dem Partnerteam Liefering in der 2. Liga, trainiert aber bereits mit der 1. Mannschaft von Salzburg. Im Cup war er schon einmal dabei.

14 Mio., 90 Mio., 300 Mio.

Okafor, Köhn und Okoh. Mit allen drei verfolgt Salzburg einen langfristigen Plan, denn sie haben Verträge bis 2024 oder 2025 und sollen irgendwann den nächsten Schritt machen. Weg von Salzburg in eine grosse Liga. Verbunden mit dem grossen Reibach für den Club.

So wie es den Salzburgern mit Leuten wie Erling Haaland, Sadio Mané, Naby Keita oder Dayot Upamecano gelungen ist. Dieses Quartett kostete Red Bull einst insgesamt 14 Mio. Euro und zog später für die kumulierte Summe von 90 Mio. Euro weiter. Heute wird der Marktwert dieser vier auf weit über 300 Mio. Euro geschätzt. Gekostet haben Okafor, Köhn und Okoh Salzburg übrigens exakt… 14 Mio. Euro. Affaire à suivre! Das Schweizer Bullen-Trio steht am Anfang eines spannenden Wegs.

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