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Das Gesamtpaket sprach für den FCL

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Was die Spatzen seit geraumer Zeit von den Dächern pfiffen, ist nun fix. Der 29-jährige Freiburger Marco Schneuwly verlässt nach zwei Saisons den FC Thun und hat für die nächsten drei Jahre beim FC Luzern unterschrieben.

«Mit seiner ehrlichen und aufopferungsvollen Art, Fussball zu spielen, passt Marco perfekt zum FCL. Seine Erfahrung wird uns weiterhelfen», liess sich der Luzerner Sportchef auf der Homepage seines Vereins zitieren. Für Schneuwly ist der FC Luzern nach den Bernern Young Boys und Thun die dritte Station in der Super League.

 

 Marco Schneuwly, Sie haben beim FC Luzern für die nächsten drei Saison unterschrieben. Welches sind die Gründe für diesen Transfer?

Ausschlaggebend war das Gesamtpaket, das mir der FC Luzern bieten konnte. Es war klar, dass mein Vertrag in Thun Ende Saison auslaufen wird. Ich wollte schauen, was auf dem Transfermarkt geht, und abwägen, was mit Thun möglich ist. Dann kam der FC Luzern auf mich zu und zeigte grosses Interesse daran, mich zu verpflichten. Das Angebot für drei Jahre und alles Weitere war wirklich ein gutes Paket. Für mich stimmt das so.

 

 Haben die grösseren Ambitionen der Innerschweizer im Vergleich zum FC Thun ebenfalls eine Rolle gespielt?

Ja, definitiv. Am Anfang steht der sportliche Aspekt immer im Vordergrund. Aber dann muss alles andere ebenfalls passen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Letztlich wollte ich noch einmal einen Schritt nach vorne machen.

 

 Wie wichtig ist der Faktor Geld?

Der ist ganz klar auch wichtig. Genau gleich wie die Vertragsdauer oder die sportlichen Aspekte.

Sportchef beim FC Luzern ist ein gewisser Alex Frei, seines Zeichens einer der renommiertesten Stürmer der Schweizer Fussball-Historie. Ist es eine besondere Ehre, wenn eine solche Persönlichkeit Sie unbedingt verpflichten will?

Das ist sicher positiv, keine Frage. Klar fühlt man sich geehrt, wenn ein solcher Mann mich engagieren will und meine Qualitäten schätzt. Alex Frei hat mir in den Gesprächen erklärt, was er sich vorstellt, und ich habe ihm meine Erwartungen mitgeteilt. Am Ende war es für mich ein guter Deal.

 Welche Erwartungen an Sie hat Frei gestellt?

Als Stürmer wird man natürlich immer an den Toren und Assists gemessen. Das erwartet er von mir ganz klar auch. Frei weiss, was er an mir hat, welche Qualitäten ich mitbringen werde. Meine Erfahrung, meine Spielweise und mein Einsatz sind Dinge, nach denen er gesucht und die er in meiner Person gefunden hat.

 

 Heute ist der FC Luzern noch Zukunftsmusik. Für den FC Thun haben Sie in dieser Saison in der Super League fünf Tore in 23 Partien geschossen. Wie zufrieden sind Sie mit dieser Ausbeute?

In der Rückrunde lief es bisher nicht so schlecht (Red.: drei Tore in sechs Partien). Es hätte noch der eine oder andere Treffer mehr sein können, das wäre super angesichts meiner Leistenoperation im Februar. Die Vorrunde war toll, nachdem wir die Gruppenphase der Europa League überstanden hatten. Für mich persönlich lief es dann durchzogen, mit kleinen Verletzungen. Es kamen einige Faktoren zusammen.

 

 In der Tabelle lieg Thun auf Rang sieben, sechs Punkte hinter den internationalen Plätzen. Was liegt noch drin?

Mit Blick auf die Tabelle sieht man, das alles eng beisammen ist. Alle spielen noch einmal gegeneinander, und wenn man einen direkten Konkurrenten schlägt, kann sich mit der Drei-Punkte-Regel schnell etwas ändern. Wir haben es ein-, zweimal verpasst, von einem Ausrutscher eines Gegners zu profitieren. Ein drittes Mal wird uns das nicht passieren.

Zur Person

Marco Schneuwly

Der Wünnewiler Marco Schneuwly (29) stiess 2012 von den Young Boys zum FC Thun und erzielte seither in 90 Pflichtspielen (Europa League, Super League, Schweizer Cup) 30 Tore und 9 Assists. Zuvor hatte er für YB seit November 2004 insgesamt 150 Spiele (34 Tore/26 Assists) bestritten. In den Saisons 05/06 und 06/07 war er leihweise für Sion und Kriens in der Challenge League tätig. 2002 wurde Schneuwly mit der Schweizer U17-Nationalmannschaft in Dänemark Europameister.fs

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