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Das Landgeschäft ging diskussionslos über Bühne

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Autor: Christoph Stritt

Alterswil Ohne Diskussion genehmigten an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend die 67 Stimmberechtigten den Kauf von rund 13 000 m2 Land bei den Sportanlagen (siehe FN vom Donnerstag). Im Gegenzug für den entgegenkommenden Preis von 35 Fr./m2 werden 21 000 m2 Landwirtschaftsland in die Wohnbauzone umgelegt.

«So werden gleichzeitig zwei Probleme gelöst», meinte Gemeinderat Hanspeter Bellorini dazu. «Die Gemeinde erhält Reserveland an zentraler Lage und direkt an die bestehende Infrastruktur angrenzend, während zugleich neues Bauland verfügbar wird.» Es sei nämlich wichtig, dass eine Auswahl an Bauland aufrechterhalten werde und so unter den Landbesitzern ein gewisser Konkurrenzdruck entstehe.

Auch wenn von der Errichtung eines neuen Fussballplatzes auf dem gekauften Land noch keine Rede war, so liessen die Mitglieder des Fussballvereins durch ihre Präsenz doch durchblicken, was man für die Zukunft erwartet.

Vorsichtige Finanzpolitik

Der Voranschlag 2009 sieht bei einem Gesamtaufwand von 4,83 Millionen Franken einen Einnahmeüberschuss von 5000 Franken vor. Die Investitionen belaufen sich im kommenden Jahr auf rund 1,11 Millionen Franken; ein grosser Teil davon fliesst in die Erneuerung der Kanalisation im Dorfzentrum.

Man nehme in Alterswil eine gewisse Aufbruchstimmung wahr, meinte Gemeinderat Bellorini: Nebst der Gemeinde (Ortsdurchfahrt, Abwasser, Wasser) investieren auch Private in das Wachstum der Gemeinde, so etwa in die Erschliessung des neuen Quartiers «Bergsicht» oder in Bauvorhaben im Dorfkern. Als Grundlage dieses Gedeihens identifizierte Gemeinderat Bellorini die vorsichtige, «manchmal etwas langweilige» Finanzpolitik der Gemeinde, die es ermögliche, den Steuerfuss tief und die Schulden fern zu halten. «Alterswil wird voraussichtlich auch während der nächsten fünf Jahre schuldenfrei bleiben. Damit entfallen Schuldzinsen und Amortisationen, der Steuerfuss bleibt tief, und es kann mehr investiert werden», hielt er fest.

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