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Das Treffen der zukünftigen Bösen

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Autor: frank stettler

Insgesamt 25 Freiburger (siehe Kasten) wurden vom Südwestschweizer Verband für den Anlass in Le Mouret selektioniert. Verantwortlicher für die Vorbereitung war Fredy Schläfli. Ein zentrales Anliegen war ihm die Bildung des Teamgeistes.

Fredy Schläfli, ist der Freiburger Nachwuchs bereit für den kommenden Sonntag?

Ich hoffe doch sehr. Die Freiburger Jungschwinger sind alle «zwäg». Ich bin zuversichtlich. Vier bis sechs Zweige sollten für die Westschweizer schon im Bereich des Möglichen liegen. Das technische Niveau von unserem Nachwuchs ist sehr gut. Nur haben die Jungs manchmal ein wenig Angst, wenn es gegen die Berner oder Innerschweizer geht. Dann sind sie irgendwie blockiert. Ich hoffe, dass wir das in den Griff kriegen werden.

Wie hat die Vorbereitung auf diesen Saisonhöhepunkt ausgesehen?

Von Januar bis vergangenen Dienstag hatten wir einmal pro Woche ein kantonals Training. Mit 15 bis 20 Schwingern war das Training jeweils sehr gut besucht. Am vergangenen Wochenende hatten wir noch ein Trainingsweekend. Im Vordergrund stand der Teamgeist. So unternahmen wir auch eine Wanderung.

Nach welchen Kriterien wurden die 25 Jungschwinger selektioniert?

Die Auswahl lief über ein Punktesystem. Für jedes Training erhielt der Jungschwinger fünf Punkte. Für einen Zweig an einem Kantonalen gab es 75 Punkte, für den Sieg deren 100. Bei den Jahrgängen 92 gab es für einen Kranz bei den Aktiven ebenfalls 100 Punkte. Die besten acht wurden dann selektioniert.

Ist der Schwingsport bei den Jungen noch populär?

Durchaus, es gibt viele Jungschwinger. Bei den kantonalen Festen nehmen regelmässig bis zu 200 Jungs teil. Wie in jedem Sport, ist aber auch beim Schwingen der kritische Moment im Alter von 15, 16 Jahren. Die Jugendlichen wollen in den Ausgang und haben viele andere Möglichkeiten. In dieser Phase verlieren wir viele Schwinger. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir einen harten Kern haben, der zusammenhält. Dies ist momentan der Fall. Damit es so bleibt, will ich mit den Jungs nicht nur schwingen. Gemeinsam skifahren oder Eishockey spielen soll die Gruppe stärken.

Wie sehen Sie die Zukunft im Freiburger Schwingsport. Sind bereits neue Pellets und Zbindens in Aussicht?

Bei den Aktiven haben wir zurzeit ein kleines Loch. Die Hoffnung, dass wir dieses bald schliessen können, ist gross. In den Jahrgängen 91 bis 94 haben wir rund 30 Schwinger. Der Teamgeist ist gross, es gibt keine Spaltung zwischen den Senslern und den Welschen. Das ist sehr wichtig, um ein starkes Team für die Zukunft aufzubauen. Die Jungschwinger vom Sonntag in Le Mouret sollen im Jahr 2016, wenn das Eidgenössische in der Westschweiz stattfinden wird, glänzen.

Welches ist die wichtigste Voraussetzung, dass die Jungschwinger von heute die «Bösen» von morgen werden?

Der Wille ist das Wichtigste. Im Jahrgang 92 sehe ich diesen Willen besonders bei Michel Dousse, Adrian Lötscher und Olivier Mauron. Dieses Trio ist immer zusammen. Nicht zuletzt auf sie setze ich grosse Hoffnungen.

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