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Dauernd Rückstand nachgerannt

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Dauernd Rückstand nachgerannt

Eishockey 1. Liga – Düdingen verliert beim Drittletzten Moutier

Obwohl Düdingen-Trainer Peter Weibel vor diesem Gegner gewarnt hatte, schienen seine Schützlinge ihn nicht ernst zu nehmen. Vier Gegentreffer im ersten Drittel waren die Folge. Danach vermochten sich die Bulls zwar zu steigern, irgendwie fanden sie aber trotz Überlegenheit nie wirklich zu einem Team zusammen.

Autor: Von MARKUS RUDAZ

Insgesamt bekamen die Zuschauer ein interessantes und schnelles Spiel zu sehen. Bei beiden Teams wurde nach der Devise «Im Zweifelsfalle nach vorne» gespielt. Und deshalb war es nicht verwunderlich, dass bereits in der 4. Minute der erste Treffer fiel – für die Gastgeber. Und dieses Tor sollte symptomatisch werden für die Düdinger Verfassung am Samstagabend: Zuerst wehrte nämlich Buchs zweimal ab, ehe schliesslich De Ritz unbedrängt einschiessen konnte. Immerhin dauerte es keine Minute, bis die Gäste wiederum ausgleichen konnten: Rigolets Schuss von der blauen Linie fand irgendwie den Weg an Freund und Feind vorbei ins Tor. Düdingen führte zwar die spielerisch feinere Klinge, Moutier kämpfte jedoch verbissen und war entschlossen, jede sich bietende Offensivaktion resolut zu nutzen. Und Düdingens Hintermannschaft – durch Mottets Abwesenheit hatte Weibel nur fünf Verteidiger zur Verfügung – verlor rasch die Übersicht. So entstand auch der erneute Führungstreffer der Berner nach einem völligen Durcheinander vor dem Düdinger Tor. Mit einem Überzahltor beim ersten Ausschluss eines Düdingers erhöhten die Gastgeber sogar auf 3:1. Immerhin vermochte Schafer – ebenfalls in Überzahl – seine Farben wieder heranzubringen. Allerdings nutzten die Einheimischen noch vor Drittelspause eine angezeigte Strafe zum erneuten Führungsausbau.

Ständiges Anrennen

Zum Mitteldrittel erschienen die Düdinger etwas konzentrierter. Sie nahmen nun das Spieldiktat mehrheitlich in die Hand und schufen sich auch Abschlussmöglichkeiten. Allerdings kamen die Schüsse zumeist zu wenig präzise oder landeten beim stark spielenden Hüter Braichet, der das Duell gegen seinen Antipoden klar für sich entschied. Durch eine Zehnminutenstrafe von Thalmann war Weibel erneut zu Umstellungen gezwungen. So beorderte er Brügger von der Verteidigung in den Sturm. Und diese Massnahme sollte sich auszahlen: Brügger entwischte in der 29. Minute in Überzahl und bezwang Braichet. Mehr wollte den Düdingern jedoch nicht gelingen.Und im Schlussdrittel erhöhten die Gastgeber auf 5:3, als die Düdinger nach einer Druckphase bei einem Powerplay noch den vertanen Chancen nachtrauerten. Danach handelten sich die Bernjurassier jedoch immer wieder Strafen ein, was den Bulls einige Möglichkeiten gab. Mehr als der Anschlusstreffer wollte ihnen jedoch nicht gelingen. Da nützte es auch nichts, dass sie die letzten zwei Minuten des Spiels den Goalie herausnahmen und mit 6 gegen 4 drückten. Da passte es dazu, dass ein Tor Fontanas, der den Puck unter Hüter Braichet durchstocherte, nicht gegeben wurde, weil der Schiri bereits abgepfiffen hatte (59.).

Moutier – Düdingen 6:4 (4:2; 0:1; 2:1)

Torti-Arena. 320 Zuschauer. SR: Otter (Galley, Bochy). Tore: 4. De Ritz 1:0; 5. Rigolet 1:1; 10. De Ritz 2:1; 16. De Ritz (Lehmann, Charmillot; Ausschluss Celio) 3:1; 18. Schafer (Fontana, Thalmann, Ausschluss Koulmey) 3:2; 20. Kohler (I. Braichet, Strafe gegen Bulls angezeigt) 4:2; 29. Brügger (Fontana, Rey; Ausschluss Schüpbach) 4:3; 48. Micaux (Schüpbach, I. Braichet) 5:3; 56. Fontana (Strafe gegen Moutier angezeigt) 5:4; (59:58) Kohler (Schluchter, ins leere Tor) 6:4.HC Moutier: M. Braichet; Boillat, Houriet; Spinelli, Lehmann; Schüpbach, Zbinden; Micaux, Kohler, I. Braichet, Charmillot, Schluchter, De Ritz; Carnal, Koulmey, Weiss.HC Düdingen Bulls: Buchs; Rigolet, Brügger; Jamusci, Rey; Bührer; Schafer, Fontana, Thalmann; Herren, Egger, Bürgy; Fasel, Celio, Brechbühl.Strafen:11-mal 2 Minuten gegen Moutier; 5mal 2 plus 10 Minuten (Thalmann) gegen die Bulls.Bemerkungen:Moutier ohne Aubry und Lapaire (beide verletzt). – Düdingen ohne Mottet (Militär) und Flury (verletzt). – 55. Timeout Düdingen.

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