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Daumen hoch und tanzende Smileys

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Autor: Marc Kipfer

In den Kassen der Freiburger Gemeinden hat eine neue Ära begonnen: Die Gemeinde-Budgets 2011 sind die ersten unter dem neuen interkommunalen Finanzausgleich. Positiv wirkt sich dies auf die Gemeinde Courtepin aus. Auf ihre Konten fliessen 506 000 Franken Ressourcenausgleich von finanzstärkeren Gemeinden und 161 000 Franken Bedarfsausgleich vom Kanton. Das bereitet dem Gemeinderat Spass. Den Bürgern, die am Montag an der Gemeindeversammlung teilnahmen, winkten an die Leinwand gebeamte Smileys entgegen. Kleine Smileys tanzten vor Freude, ein grosses streckte den Daumen in die Höhe.

Courtepin kann mit diesem Geld steigende Ausgaben und hohe Abschreibungen kompensieren: Die Gemeinde rechnet für das Jahr 2010 mit einem Gewinn von rund 7500 Franken. Aufwände und Erträge betragen jeweils rund 13,3 Millionen Franken.

Wasser, Strasse und WC

Investieren will Courtepin im kommenden Jahr für 1,73 Millionen Franken. Die Projekte werden mit Anleihen finanziert. Mit 1,1 Millionen Franken betrifft der höchste Betrag eine Sanierung der Sammelkanäle «Les Pilettes». Es ist die dritte Etappe dieser Sanierung. Mit ihr endet die Einführung eines Trennsystems in den Parzellen der Route des Pilettes. Anschliessend beginnt die Sanierung unterhalb der Route la Grande Fin. Auch das dortige Trinkwassernetz, die Beleuchtung und die Strasse erhalten eine Auffrischung.

Eine Viertelmillion Franken lässt sich Courtepin die weitere Aufwertung der Schulpavillons kosten. Die Klassenzimmer in den drei Pavillons sind bereits renoviert, nun kommen die Sanitäranlagen der Pavillons B und C an die Reihe.

Teure neue Lampen

Laut wurde es beim Thema Strassenbeleuchtung. Gemäss EU-Richtlinie werden ab 2017 bestimmte Technologien, etwa Merkurdampflampen, verboten. Courtepin will von der finanziellen Unterstützung der Groupe E profitieren, die Gemeinden erhalten, wenn sie zwischen 2011 und 2015 ihre öffentliche Beleuchtung umstellen. Für das nächste Jahr gibt Courtepin in einer ersten Etappe 200 000 Franken aus, was die Versammlung akzeptierte. Es gab allerdings Gegenstimmen. Ein Bürger monierte, die Aktion werde zu teuer. Er störte sich zudem daran, dass diese EU-Richtlinie bis nach Courtepin vorgedrungen sei. Ein anderer Anwesender stellte die Kosten in Frage. «Wie viel kostet eine Glühbirne?», fragte er in den Saal. Man müsse viele weitere Kostenfaktoren einberechnen, zum Beispiel die Arbeit, erklärte der zuständige Gemeinderat Jean-Philippe Schleuniger. Auch die Finanzkommission stellte sich hinter die Investition.

Applaus gab es für die neue Gestaltung der Internetseite www.courtepin.ch – Sie ist seit Sonntag aufgeschaltet.

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