Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Davoser Siegestor 13 Sekunden vor Ende

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: kurt ming

Sieg und Niederlage sind im Sport oft so nahe beieinander. Letztes Jahr gegen Bern und dieses Jahr gegen Zürich im Playoff schossen die Drachen wichtige Tore in den letzten Sekunden. Gestern musste nun die Mannschaft von Serge Pelletier diese bittere Lektion selber erfahren.

Bully – Goal

Kurz vor Schluss musste Gil Montandon auf die Strafbank – der Routinier hatte die Scheibe unnötig aus dem Eisring befördert. Arno del Curto schickte seine besten Powerplaykräfte aufs Eis. Rizzi gewann das Bully, der Puck kam im Schnellzugtempo zu Riesen, und dieser hämmerte die Scheibe am machtlosen Caron vorbei ins Tor. Die Bündner Fans und ihre Mannschaft durften nach drei Niederlagen endlich wieder jubeln, Gottéron musste ein paar Sekunden später das Eis mit hängenden Köpfen verlassen. Dabei war diese zweite Niederlage in Davos alles andere als zwingend. In den letzten Minuten nach dem 2:2 hatten nämlich die Gäste die besseren Möglichkeiten, aber Goalie Genoni hielt seinen Kasten mit viel Glück sauber. Und ein Handstor von Wirz musste ebenfalls noch annulliert werden. Jetzt kommt es am Donnerstag in Freiburg zu Spiel sechs und die Finalserie beginnt somit endgültig erst am kommenden Dienstag in Kloten. Nach wie vor stehen die Chancen der Saanestädter aufs Finale gut, aber gestern verpasste man eine gute Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Zwei Drittel lang spielte man zu passiv und wurde dafür im Schlussspurt noch bitter bestraft.

HC Davos mit drei Powerplay-Toren

Die Bündner zählen seit Saisonbeginn zu den besten Powerplayteams der Liga und konnten diese Stärke gestern wieder einmal unter Beweis stellen. Alle drei Treffer erzielte der HCD, als man mit einem Mann mehr spielte. Im Spiel fünf gegen fünf hatte Freiburg Vorteile. Zweimal konnte der Gast die Tore der beiden Ausländer Jinman und Sykora ausgleichen. Gestohlen haben die Bündner dieses zweiten Sieg in der Serie allerdings nicht. 40 Minuten tat der mit neuformierten Sturmreihen angetretenen Heimklub mehr fürs Spiel und schuf sich auch die besseren Torchancen. Beim ersten Gegentor brachte das Duo Birbaum/Wirz die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone heraus, beim 2:1 fand ein verdeckter Weitschuss des Tschechen Sykora den Weg an Caron vorbei in die rechte Ecke. Aufgrund der Spielanteile hatte der HCD den Vorsprung bis zum zweiten Seitenwechsel verdient, Gottéron konnte zu oft nur reagieren.

Gottéron zeigt Charakter

Aber auch nach dem zweiten Rückstand gaben die Drachen mit der tollen Unterstützung der mitgereisten Fans nie auf. Pelletier liess nun Mowers Doppelschichten leisten, Botter blieb im letzten Drittel draussen. Plötzlich machte der HCF mehr Druck aufs Tor und kam auch zu guten Konterchancen. Eine davon nützte dann Sprunger nach 46 Minuten kaltschnäuzig aus. Jetzt bekamen die Einheimischen plötzlich wackelige Beine, konnten aber den K.o.-Schlag mit viel Glück verhindern. Wie eingangs erwähnt, gelang es ihnen praktisch mit dem ersten richtige Angriff in den letzten zehn Minuten, den Match doch noch für sich zu entscheiden und damit neue Hoffnung zu schaffen.

Dank dem zweiten Heimsieg hat Davos in der Serie auf 2:3 verkürzt, Gottéron hat jedoch immer noch zwei Matchpucks. Und eines ist sicher, schon am morgen wird man sicher ein viel aggressiveres Pelletier-Team am Werk sehen. Im Lager des Verlierers hofft man bis dahin auf die Rückkehr von Andrei Bykow, der dem Sprunger-Sturm doch fehlte. Und vielleicht gelingt dann dem gestrigen Pechvogel Montandon auch endlich das erste Tor in diesem Jahr. Davos seinerseits hat gezeigt, dass es sich noch lange nicht aufgegeben hat, obwohl die Kräfte immer mehr schwinden.

Mehr zum Thema