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Dem FC Plaffeien geht die Puste aus

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Es scheint fast so, als würde dem FC Plaffeien kurz vor Saisonende der Schnauf ausgehen. Nach der Niederlage gegen Haute-Gruyère vor Wochenfrist verloren die Sensler am Samstag erneut. Und dabei wiederholten sich die Ereignisse: Wieder ging Plaffeien früh in Führung, wieder sorgte ein umstrittener Schiedsrichterentscheid für Diskus­sionen, und wieder setzte es am Ende eine 1:3-Niederlage ab – nur dass diesmal der Gegner St-Aubin/Vallon hiess. Selbst die nach dem verpassten Aufstieg revidierte Zielvorgabe, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen, rückt nach diesem Spiel in die Ferne.

Umstrittene Szene

Die Partie begann verheissungsvoll, denn die weiss-schwarzen Hausherren konnten gleich bei ihrer ersten Toraktion jubeln. Ein Freistoss nahe dem Strafraum wurde durch einen cleveren flachen Pass ausgeführt und erreichte nach drei Spielstationen den völlig frei stehenden Björn Egger. Wie schon gegen ­Haute-Gruyère trug diese eingeübte Standardsituation Früchte. Plaffeien hatte mehr Spielanteil, erarbeitete sich weitere Torchancen und hatte die Partie fest im Griff. Vor dem gegnerischen Tor fehlte jedoch die letzte Konsequenz, um die Führung ausbauen zu können. So bewahrheitete sich einmal mehr die altbekannte Fussball-Weisheit: «Wer die Tore nicht macht, der bekommt sie.»

Eine Aktion nach einer Viertelstunde Spielzeit brachte die Plaffeier aus dem Tritt. Nicolas Wider wurde ungeschickt von den Beinen geholt, was der Unparteiische mit einer Verwarnung gegen Tiago Clemente Dos Santos ahndete. Eine Gelbe Karte, die zu heftigen Diskussionen auf dem Platz führte. «Hätte es bei dieser Szene eine Rote Karte gegen St-Aubin gegeben, hätte das Spiel für uns womöglich einen anderen Lauf genommen», stellte Plaffeiens Trainer Joel Durret nach dem Spiel fest.

Trotz dieser umstrittenen Aktion wären Zweifel an der soliden Schiedsrichterleistung unangebracht. Dennoch schien die Aktion die Sensler in ihrem Spielfluss entscheidend zu hemmen. Kurz bevor sich die Spieler zum Pausentee begaben, musste Plaffeien einen Penalty hinnehmen. Sammy Gerber traf souverän zum Ausgleich (45.) und doppelte bald nach dem Seitenwechsel nach (57.), während auf der anderen Seite trotz allen Offensivbemühungen plötzlich nichts mehr gelingen wollte. So fiel in der 88. Minute gar das 1:3.

Zu viel Ablenkung, zu wenig Kampfgeist und Willen

Nicht St-Aubin, sondern Plaffeien selbst hat sich geschlagen: Das Team von Joel Durret hat sich zu stark von äusseren Umständen ablenken lassen und im Verlauf des Spiels den Faden verloren. Das frühe Tor und die vielversprechenden Torchancen sind Beweise dafür, dass ein Sieg in Reichweite lag. Wie schon letzte Woche fehlte Plaffeien aber in der entscheidenden Schlüsselszene das Quäntchen Glück. Man dürfe jedoch nicht zu sehr damit hadern, denn schon einige Male habe man das Glück in dieser Saison auch für sich beanspruchen dürfen, bemerkte Durret. «Allein die Tabellensituation rechtfertigt es nicht, dass wir so wenig Kampfgeist, Willen und Laufbereitschaft gezeigt haben. Am Ende hat das Team mit mehr Willen verdient gewonnen.»

Telegramm

Plaffeien – St-Aubin/Vallon 1:3 (1:1)

Sellen. – 100 Zuschauer. – SR: Christe. Tore: 5. B. Egger 1:0. 45. Gerber 1:1. 57. Gerber 1:2. 88. Häni 1:3.

FC Plaffeien: Piller; Jenny (61. Rappo), Grossrieder, Cardinaux, Wider; Boschung, Sommer, Heimo (61. Schafer), Björn Egger; Käser, Kryeziu (54. Sven Egger).

FC Saint-Aubin/Vallon: Durdu (45. Hunt); Abdellatif, Reynaud, Ndiaye, Justin Collaud; Clemente Dos Santos, Toure, Axel Collaud, Gerber; Häni, Ganaj (66. Falk).

Bemerkungen: Gelb gegen Clemente Dos Santos (14.), Boschung (34.), Kryeziu (45.) und Falk (84.).

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