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«Den Druck nehme ich auf mich»

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Autor: frank stettler

Gottéron steckt in einer Krise, keine Frage. Die sechs Niederlagen in Serie haben ihre Spuren hinterlassen. Unterschiedlich gehen die Spieler mit der ungemütlichen Lage um. Während etwa der US-Amerikaner Mark Mowers gegenüber den Medien keine Auskunft geben will, singt die Bündner Frohnatur Franco Collenberg für eine Aktion von Radio Freiburg passend zur Adventszeit «Jingle Bells» ins Mikro. Reiner Zufall sei, dass ausgerechnet jetzt, wo die Freiburger das leere Tor nicht mehr treffen, ein Vertreter einer Ausrüsterfirma in den Katakomben der Eishalle seine Aufwartung macht. Ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt.

Teamsitzung gestern Abend

Ein kleine Spur zu freundlich, fast ein wenig aufgesetzt, stellte sich Trainer Serge Pelletier den Fragen der Journalisten. Und er stellt als Erstes gleich klar: «Den Druck nehme ich auf mich. Ich halte gegen aussen den Kopf hin und gehe an die Front. Die Spieler sollen diesbezüglich frei sein.» Sie seien jedoch nicht dazu angehalten worden, sich gegenüber der Öffentlichkeit nicht zu äussern. «Das steht jedem frei», so Pelletier.

Besondere Situationen erfordern besondere Massnahmen. Sagt man. So wurde für gestern Abend eine Teamsitzung angesetzt. Ziel war es, dass jeder einmal abseits von Training und Kabine seine Meinung kundtun konnte. Was Pelletier seinen Spielern gesagt hat, bleibt geheim. «Es werden aber keine grossen Theorien sein», sagt der Trainer nach dem gestrigen Training. «Sicher appelliere ich an die Verantwortung eines jeden Einzelnen. Der Rest aber bleibt unter uns.»

Er werde auch nicht speziell seine Stürmer ansprechen, die, so scheint es, das Toreschiessen verlernt haben. «Es ist normal, dass die Stürmer zu zweifeln beginnen, wenn sie nicht mehr treffen. Entscheidend ist, dass Sprunger und Co. befreit spielen, sich nicht ablenken lassen und das tun, was sie am besten können, nämlich Eishockey spielen.»

Heute im Heimspiel gegen den EHC Biel wird man sehen, ob die «Chropfleerete» von gestern eine Wirkung hat oder nicht. Der Druck ist gross. Die Negativspirale dreht sich – und ist nur mit einem, oder noch besser mehreren Erfolgserlebnissen in Serie zu stoppen.

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