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Der FC Freiburg ist weiter im Vormarsch

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 FCF-Trainer Philippe Perret konnte gegen die Genfer erstmals in dieser Saison zweimal nacheinander mit der gleichen Startaufstellung antreten. Diese Kontinuität scheint bei den Saanestädtern im Abstiegskampf erste Früchte zu tragen. Lancy war zwar über das ganze Spiel gesehen mehr am Ball als sein kompakter Gegner, aber aufgrund der Torchancen war der Sieg des Heimklubs trotzdem verdient. Eine starke Defensive und eine fast optimale Chancenauswertung waren die Trümpfe des Siegers.

Konzentrierte Leistung

Nach dem am Ende etwas erzitterten Heimsieg herrschte in der Kabine der Freiburger minutenlang Feierstimmung. In der Vorrunde hat Freiburg nur gerade ein Heimspiel gewinnen können, jetzt hat man diese Marke schon im zweiten Match im St. Leonhard übertreffen können. Klar deshalb, dass ein ziemlich relaxter Trainer der Freiburger zum Interview erschien. «Nach der schwachen Vorrunde standen wir natürlich unter grossem Druck. Aber meine Mannschaft hat nun zweimal gezeigt, dass sie damit umgehen kann. Ich bin jedenfalls sicher, dass wir uns mit diesen ambitionierten Spielern in der Liga halten können, vorausgesetzt, dass wir kein Verletzungspech haben», sagte Perret. Dass gegen Lancy trotz des Sieges noch lange nicht alles gut war, ist man sich in den Reihen der Pinguine schon klar. Man habe den spielerisch starken Genfern vor allem im Mittelfeld zu viel Platz gelassen, bemerkte Perret. Aber trotzdem kam Lancy in den 90 Minuten kaum einmal zu klaren Möglichkeiten. Nach dem Siegestor von Nzinga in der 35. Minute operierte der FCF meistens mit langen Pässen in die Spitze; der Grossteil der Mannschaft konzentrierte sich aber hauptsächlich darauf, hinten die Räume eng zu machen. Und trotz einer Überlegenheitsphase des Gastes nach dem Wechsel gingen die ganz wenigen Torchancen auf das Konto Freiburgs. Tore wollten keine mehr fallen, auch deshalb, weil man auf beiden Seiten kaum mehr das letzte Risiko nach vorne einging.

Dezimierte Gäste

Lancy-Trainer Bojan Dimic, ein früherer NLA-Spieler bei Servette, führte die unglückliche Niederlage vorab auf die fehlende Durchschlagskraft im Angriffsspiel des Favoriten zurück. Er musste in diesem Match auf seine beiden verletzten Spielmacher Ferati und Günlü verzichten. Diese hätten wohl den einen oder anderen guten Pass in die Spitze spielen können. «Mir fehlte vor allem ein Stürmer vom Format Karim Chentoufs. Dieser gross gewachsene Stürmer ist nicht nur unglaublich torgefährlich, sondern er kann den Ball immer vorne halten, wenn die eigene Mannschaft unter Druck ist.» Über das ganze Spiel gesehen wäre für Lancy sicher ein Unentschieden möglich gewesen, aber vor beiden Toren–dort, wo eben die Fussballspiele entschieden werden–agierte der FCF spritziger und konsequenter. Der Gast hätte an diesem Tag wohl noch Stunden spielen können, ohne den Freiburg-Hüter Nicolas Horowitz ernsthaft zu gefährden.

Mit diesem Sieg hat sich die Lage für die Freiburger im Abstiegskampf nochmals verbessert, aber beim künftigen Team Freiburg hat man in der Rückrunde ohnehin ganz andere Ambitionen. Diese zu erreichen soll der noch immer angeschlagene Franzose Fredy Nimani in Bälde mithelfen, dann sei man laut Perret noch kompetitiver.

Eine freudige Nachricht gab es von Präsident Jean-Pierre Gauch neben dem Terrain zu hören: Ab dem 1. April übernimmt der Klub von der Universität die Buvette des St.-Leonhard-Stadions. Dies soll zu einer willkommenen zusätzlichen Einnahmequelle des Stadtklubs werden.

Telegramm

Freiburg – Lancy 1:0 (1:0)

St. Leonhard. 279 Zuschauer. SR: Roth.Tore:35. Nzinga 1:0.

FC Freiburg:Horovitz; Brülhart, Bondallaz, Kanté, Déglise; Zaugg; Deschenaux (88. Dindamba), Uka (78. Thurnherr), Garcia; Nzinga (60. Charrière), Chentouf.

Lancy FC:Page; Cilinsek, Arifi, Mendes; Ajdini; Visentini, Baumgartner, Ameti (64. Maanane), Haliti (75. Dos Santos); Mazamay (58. Lakrout), Derrer.

Bemerkungen:Freiburg ohne Nimani (verletzt), Neuhaus, Yatik, Marmier (U20); Lancy ohne Ferati, Günlü, Hempler, Luisoni (alle verletzt).–Verwarnungen: Lakrout (93.).

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