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Der FC Plaffeien bleibt in der 2. Liga

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Was sich schon länger abgezeichnet hat, ist nun definitiv: Der FC Plaffeien schafft den Ligaerhalt am grünen Tisch und kann auch in der kommenden Saison in der 2. Liga spielen.

«Die Amateur-Liga bestätigt den Ligaerhalt des FC Portalban/Gletterens aufgrund des freiwilligen Rückszugs des FC Colombier», sagte Alain Grosjean, Mitglied der Amateur-Liga-Kommission, gegenüber den «Freiburger Nachrichten». Weil sich die Neuenburger aus der 2. Liga interregional zurückziehen, erben die eigentlich relegierten Freiburger den frei gewordenen Platz – und darob freut man sich ganz besonders im Sense-Oberland. Weil nämlich Portalban/Gletterens nicht in die 2. Liga absteigt, bleibt in der höchsten regionalen Liga ebenfalls ein Platz frei. Und dieser darf der FC Plaffeien einnehmen, obwohl er eigentlich zusammen mit St-Aubin/Vallon und Richemond in die 3. Liga relegiert worden ist. Dank des 1:0-Erfolges im letzten Meisterschaftsspiel gegen Richemond haben sich die Sensler aber in der Schlusstabelle in extremis noch auf den drittletzten Platz vorgeschoben, was ihnen nun zugutekommt. «Die Erleichterung ist gross, dass wir den Ligaerhalt doch noch schaffen», freute sich Plaffeiens Präsident Andreas Schrag. «Wir hatten hart gearbeitet, um in der Rückrunde das Maximum von sechs Punkten zu holen. Entsprechend gross war im ersten Moment der Schock, als wir erfuhren, dass es doch nicht zum Ligaerhalt reicht. Dafür ist jetzt die Freude umso riesiger, dass doch alles ein gutes Ende genommen hat.»

Des einen Pech ist des anderen Glück

«Wir haben niemanden gefunden, der bereit war, unseren Verein zu übernehmen und zu führen», erklärte Philippe Niederhauser, General Manager von Colombier, weshalb es zum Rückzug gekommen ist. «Uns fehlt es aber nicht nur an Geld und Manpower, sondern auch an der Infrastruktur.» Man habe in Colombier zu wenige Fussballterrains für einen Verein mit 13 Mannschaften und einem Team in der 2. Liga inter, das so oft trainiere. «Die Gemeinde will nicht in die Infrastruktur investieren, weshalb wir uns zu diesem Schritt gezwungen sahen», so Niederhauser.

Des einen Pech ist des anderen Glück. «Wir sind Colombier dankbar, dass es seine Verantwortung wahrgenommen und seinen Rückzug rechtzeitig kommuniziert hat», sagte FCP-Präsident Schrag. «Vor ein paar Jahren musste Giffers-Tentlingen absteigen, weil sich der FC Estavayer-le-Lac zu spät zurückgezogen hatte. Das bleibt uns zum Glück erspart.»

Mit der Planung in Verzug

Den Liagerhalt wird man in Plaffeien in nächster Zeit auf die eine oder andere Art noch feiern. «Das haben wir uns verdient», sagte Andreas Schrag mit einem Lachen. «Gleichzeitig müssen wir aber Vollgas geben bei der Planung der nächsten Saison.» Weil bis jetzt unklar war, welcher Liga der FC Plaffeien nächste Saison angehören wird, harzte es bei der Zusammenstellung der Mannschaft. «Die Gespräche mit den Spielern können wir erst jetzt richtig führen. Normalerweise finden diese bereits im April oder Mai statt.» Er sei aber zuversichtlich, dass es gelingen werde, ein gutes Team zusammenzustellen. «Die meisten Spieler haben bereits zugesagt für nächste Saison oder zumindest ihre Bereitschaft signalisiert.»

«Vieles kam zusammen»

Dennoch drängt sich nach der schwierigen Saison 2020/21 mit dem Ligaerhalt am grünen Tisch die Frage auf: Wie will Plaffeien verhindern, dass es nächste Saison nicht erneut in den Abstiegsstrudel gerät? «Diesbezüglich bin ich optimistisch», sagte Schrag überzeugt. «Wir werden nicht noch einmal eine solche Baisse durchleben wie im letzten Herbst.» Da sei vieles zusammengekommen: ein neuer Trainer mit neuen Ideen, die sich im Nachhinein für Plaffeien als nicht optimal herausgestellt hätten. «Wir hatten viele Verletzte und Ausfälle von wichtigen Teamstützen. All das hat verhindert, dass wir unser ganzes Potenzial ausspielen konnten. Wozu wir wirklich fähig sind, haben wir in den letzten beiden Partien bewiesen.»

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