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Der FC Plaffeien kassiert gegen die rote Laterne eine Kanterniederlage

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Autor: Daniel haymoz

Eigentlich gingen die Plaffeier dieses Spiel so an, wie man gegen einen Tabellenletzten in einem Heimspiel zu spielen hat. Von Beginn weg wurde fleissig auf das gegnerische Tor geschossen und man kam auch zu diversen gut aufgelegten Torchancen. Diese wurden alle, zum Teil kläglich und zum Teil unkonzentriert, versiebt. Dies rächte sich nach einer halben Stunde und ab diesem Zeitpunkt schwammen den Senslern sämtliche Felle davon.

Die Spieler des FC Plaffeien, welche in letzter Zeit vermehrt auf der Verliererstrasse waren, wollten von Beginn weg keinen Zweifel aufkommen lassen, wer Herr auf dem Platz ist. Sie liessen dem FC Marly weder Raum noch Zeit ihr Spiel aufzuziehen. Im Weiteren kamen die Sensler zu einigen guten Torchancen, welche allesamt ausgelassen wurden. Die Zuschauer konnten unschwer feststellen, dass es sich neben Kaltblütigkeit auch um mangelndes Selbstvertrauen im Abschluss handelte, welches eine verdiente Führung verhinderte. Marly existierte in der ersten halben Stunde nicht. Als die Saanestädter mit ihrem ersten Konter die Führung erzielen konnten, war bei einigen Spielern von Trainer Baeriswyl die Konsternation von den Gesichtern abzulesen. Nachdem in der 39. Minute noch das 0:2 einfangen wurde, rechnete kaum jemand mehr mit einer Wende zum Positiven.

Katastrophaler Beginn der zweiten Halbzeit

Trainer Magnus Baeriswyl, der sein Team mit einer offensiveren Taktik nochmals ins Spiel bringen wollte, rechnete nicht damit, dass seine Mannschaft im Defensivverhalten seinen Anweisungen nicht gewachsen schien. Bis zur 55. Minute erhöht der spielerisch sicher inferiore Gegner mit einer hundertprozentigen Chancenauswertung auf 0:5. Plaffeien hatte nichts entgegenzusetzen. Der unbedingte Willen, sich positiv in Szene zu setzen, konnte auch nicht mehr aufgebracht werden. Es wäre jedoch vermessen, von Zerfallserscheinungen zu sprechen. In der Folge kontrollierte Marly das Spiel und das Resultat, ohne gross Probleme zu bekommen. Hätte Jenny Kevin mit einem wunderbaren 20-Meter-Schuss ins Lattenkreuz nicht Resultatkosmetik betrieben, so hätte man ein gekonntes Dribbling von Goalie Wingeier (tunnelte den 3-fach-Torschützen Clement) als Höhepunkt der zweiten Plaffeier Halbzeit bezeichnen können.

In dieser Verfassung kann man nur hoffen, dass der FC Plaffeien am kommenden Wochenende noch den einen oder anderen Punkte erhamstern kann, um sich danach in die langersehnte Winterpause zu verabschieden. Im Moment scheint es an allen Ecken und Enden zu fehlen. Vor allem aber fehlt ein Routinier, der das Team führt und für Ruhe und Ordnung in der Spielgestaltung sorgt. Gegen dieses Marly hat man deutlich sehen können, dass das jetzige Team in vielen Bereichen fragil ist.

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