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Der «Gault Millau» führt drei neue Freiburger Restaurants 

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Der Gourmetführer «Gault Millau» zeichnet im Kanton Freiburg 27 Restaurants aus. Pierrot Ayer ist der am besten benotete Koch des Kantons. 

Auch das gastronomische Jahr 2021 war von der Pandemie geprägt: Die Restaurants waren bis Ende Mai geschlossen. «Uns war es danach nicht möglich, alle neuen Lokale zu besuchen», sagt Knut Schwander. Er ist beim Gourmetführer «Gault Millau» für die Westschweiz verantwortlich.

«Wunderbare Adresse»

Und so ist im «Gault Millau Schweiz 2022» ein Freiburger Restaurant nicht mehr benotet, das den Anspruch hat, Küche auf hohem Niveau anzubieten: das Trois Tours in Bürglen. Alain Baechler, der mit 18 Punkten der beste Koch im Kanton war, hat das Restaurant im August abgegeben. Romain Paillereau hat das Haus nach einer Renovation im Oktober wieder eröffnet. Zuvor hatte er es in der Pinte des Mossettes auf 17 «Gault Millau»-Punkte gebracht. «Das Trois Tours ist eine wunderbare Adresse», sagt Knut Schwander. «Aber zeitlich hat es für den neuen Führer nicht mehr gereicht.»

Noch nicht besucht haben die Testesser die Familie Rita, René und Nicolas Ducret in der Buvette Mont-Gibloux in Villarlod. Die Familie hatte zuvor den Ochsen in Düdingen geführt und dafür 14 Punkte erhalten. 

Einige Wechsel

Keine Erwähnung mehr findet das Restaurant La Terrasse vom Golf de la Gruyère in Pont-la-Ville. Im Jahr zuvor nannten die Testesser es noch «einen der spannendsten Fälle im Freiburgischen». Knut Schwander meint dazu: «Der Küchenchef hat gewechselt, und das Restaurant hat ein neues Konzept.» Alles zu kurzfristig für die Testesser. 

Nicht mehr geführt werden auch L’Unique in La Roche und das Hôtel de Ville in Vaulruz.

Drei neue Restaurants

Dafür sind drei Restaurants neu aufgeführt: In der Pinte des Mossettes in Cerniat steht nun Nicolas Darnauguilhem am Herd. Er erhält 15 Punkte. Das Hôtel de Ville in Rue kommt bei seinem Einstieg auf 13 Punkte und das Mont-Vully in Lugnorre auf 12.

Die Besten

Die besten Restaurants im Kanton sind alle in der Stadt Freiburg zu finden. Das Pérolles von Pierrot Ayer erhält nach wie vor 17 Punkte. Frédérik Kondratowicz im Hôtel de Ville und Mohamed Azeroul vom La Cène werden mit 16 Punkten ausgezeichnet.

Ein Taucher

Die Käserei in Murten ist zwar noch im Gourmetführer, muss aber einen Absturz von 16 auf 12 Punkte hinnehmen. Neu steht der junge Florian Gautschi in der Küche. Die Testesser finden: Seine Küche hat gute Ansätze, muss aber noch reifen.

Wieder voll da ist dafür die Auberge des Clefs in Lugnorre. Im Jahr zuvor war die Küche wegen Krankheit des Chefs nicht benotet worden. Nun erhält das Restaurant wieder 14 Punkte.

Und auch das Cailler in Charmey wird wieder mit 15 Punkten ausgezeichnet. Da es während der Pandemie sehr lange geschlossen war, war der Eintrag ausgesetzt worden.

Der Koch des Jahres

Der «Gault Millau 2022» listet schweizweit 860 Restaurants auf – ein Rekord. Koch des Jahres ist Mitja Burlo, Chef im 7232 Hotel in Vals im Kanton Graubünden. Er erhält 18 Punkte. Insgesamt gibt es in der Schweiz sieben Chefs mit 19 Punkten; die Bestnote von 20 wurde in der Schweiz noch nie vergeben.

Zahlen und Fakten

Die ausgezeichneten Freiburger Lokale

27 Restaurants aus dem Kanton Freiburg sind im «Gault Millau Schweiz 2022» aufgeführt – zwei weniger als im Vorjahr. Sie tragen Auszeichnungen zwischen 12 und 17 Punkten. Im Folgenden sind sie nach Ortschaften geordnet aufgelistet. Hat sich die Punktezahl verändert, steht in Klammern an zweiter Stelle das letztjährige Resultat. njb

Erstmals verzeichnet: Cerniat: La Pinte des Mossettes (15); Lugnorre: Le Mont-Vully (12); Rue: Hôtel de Ville (13). Aufsteiger: Aumont: L’Auberge du Rendez-vous (14/13); Bulle: Café Paradiso (13); Charmey: L’Etoile (14/13); Gempenach: Zum Kantonsschild (14/13); Murten: La Pinte du Vieux Manoir (14/13). Unveränderte Punktzahl: Avry-devant-Pont: Le Vignier (14); Broc: Le Sommet (Les Montagnards) (15); Bulle: Cheval Blanc (14); Charmey: Cailler (15); Estavayer-le-Lac: Le Rive Sud (13); Freiburg: Ben et Leo im Café de la Fonderie (14), Le Beausite by Franck Chouette (13); La Cène (16), Le Pérolles (17), Hôtel de Ville (16); Giffers: Gasthof zum Roten Kreuz (14); Greng: La Tavola Pronta (13); Lugnorre: Auberge des Clefs (14/o.N.); Murten: Da Pino Frohheim (13); Salvenach: La Maison Salvagny (13); Sugiez: Hôtel de l’Ours (13); Villarepos: Auberge de la Croix Blanche (15). Punkteverlust: Murten: Käserei (12/16). Ohne Bewertung: Romont: La Belle Croix (o.N./14 wegen Chefwechsel nach Redaktionsschluss). Nicht mehr aufgeführt: Düdingen: Zum Ochsen (–/14); Freiburg/Bürglen: Trois Tours (–/18); La Roche: L’Unique (–/12); Pont-la-Ville: Restaurant La Terrasse, Golf de la Gruyère (–/15); Vaulruz: Hôtel de Ville (–/15). 

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