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Der SC Düdingen kommt gegen Bulle mit der Gottéron-Taktik zum Erfolg

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Autor: Stefan meuwly

Gross waren die Sorgenfalten von SCD-Trainer Adrian Kunz vor der Partie. Zum einen war sein Kader wegen Verletzungen und Sperren arg dezimiert, und zum anderen wartete mit dem FC Bulle niemand Geringeres als die Torfabrik der Gruppe auf sein Team. Seine Jungs machten jedoch, wie sich herausstellen sollte, alles richtig und setzten die Vorgaben des Trainers präzise um.

Die Taktik des SCD könnte man problemlos mit jener des HC Freiburg/Gottéron in den vergangenen Playoffs gegen Bern vergleichen: Basierend auf einer soliden Defensive legten die Sensler viel Leidenschaft an den Tag und hatten in der entscheidenden Phase auch das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Oder anders gesagt: Ihr macht das Spiel, wir holen den Sieg!

Bulle schlecht belohnt

Bulle war über das ganze Spiel gesehen die viel aktivere Mannschaft und hätte bereits in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen. In der 34. Minute scheiterten jedoch der Reihe nach Denervaud, Buchs, Talio und nochmals Buchs an Goalie Martinez, Verteidiger Bartels und der Querlatte. Das alles in einer Aktion, wohlverstanden. Die Greyerzer um den 22-Tore-Mann Denervaud blieben auch in der zweiten Hälfte die gefährlichere Mannschaft. Sie liefen sich aber oftmals an der kompakt stehenden Düdinger Abwehr fest oder scheiterten am glänzenden Goalie Martinez. Vom Heimklub war in den zweiten 45 Minuten offensiv lange nicht viel zu sehen. Mit langen Bällen wurde die einzige nominelle Spitze Wilson gesucht. Der 25-Jährige kämpfte und ackerte, war aber vorne oftmals auf sich allein gestellt. Ein Lichtblick war sein Kunstschuss in der 71. Minute, der jedoch am Posten landete.

Gigics grosser Auftritt

Als sich die Zuschauer allmählich mit einem torlosen Schlussresultat abzufinden begannen, folgte der grosse Auftritt des Ermin Gigic: Mit dem Rücken zum Tor angespielt, liess er Buchs und Darbelley wie Salzsäulen stehen und umdribbelte auch noch Goalie Chassot zum 1:0.

Für den in der Rückrunde noch torlosen Gigic eine grosse Genugtuung: «Ich habe darauf spekuliert, dass die beiden Verteidiger sich nicht einig sind und bin einfach zwischen ihnen durchgezogen. Nach dieser langen Durststrecke hoffe ich, dass sich der Knoten jetzt wieder gelöst hat», so der Düdinger Topskorer.

Penaltyheld Martinez

Der Erfolg des SCD war aber nach diesem Tor noch lange nicht im Trockenen. In der 86. ahndete Schiedsrichter Meyer ein Handspiel Schneuwlys im Strafraum. Penalty! Tormaschine Lucien Denervaud gegen Routinier Martinez lautete das Duell. Martinez entschied sich für die richtige Ecke und hielt somit die drei Punkte fest.

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