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Der SHC Givisiez mischt die NLA auf

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Autor: Matthias Fasel

Wovon Gottéron schon seit Jahren vergeblich träumt, hat der SHC Givisiez geschafft. Er steht an der Spitze der Nationalliga A. Zwar nicht im Eishockey, dafür aber im Inline-Hockey. Nach dem knappen 7:6-Sieg vom Wochenende gegen Rothrist belegt das Team von Charly Oppliger vor der zweimonatigen Sommerpause den ersten Rang. Dies mit beruhigenden fünf Verlustpunkten Vorsprung auf die Biel Seelanders. 13 Siege aus 15 Spielen lautet die beeindruckende Bilanz.

Zuvor noch nie in den Playoffs

Da nach der Sommerpause nur noch drei Partien gespielt werden, scheint es ziemlich sicher, dass Givisiez im September die Playoffs von der Pole-Position aus in Angriff nehmen wird. Dies, obwohl das Team, das seit 1999 in der NLA spielt, die Playoffs bisher noch nie erreicht hat. «Die Mannschaft hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht wesentlich verändert. Aber man spürt einfach, dass wir besser eingespielt sind und die vielen jungen Spieler weiter Fortschritte gemacht haben», erklärt der Gifferser Olivier Roschi. Der 25-jährige Cousin von David Aebischer ist seit Jahren eine Teamstütze und gehörte auch gegen Rothrist mit zwei Toren und zwei Assists zu den auffälligsten Spielern.

Givisiez hat Europacup im Visier

Nach dem bisherigen Saisonverlauf ist das Ziel klar: Givisiez will Meister werden. Oder zumindest das Viertelfinale und Halbfinale überstehen. Denn den beiden Finalisten winkt die Teilnahme am Europacup-Turnier. «Das wäre bestimmt ein tolles Erlebnis», so Roschi. Dies umso mehr, als dass die Schweiz im Inline-Hockey durchaus mit den besten Ländern Europas mithalten kann. Dass in Givisiez momentan Spitzen-Hockey gespielt wird, zeigt im Übrigen auch die Tatsache, dass im letzten Camp nicht weniger als fünf Spieler des Freiburger Clubs mit dabei waren.

Zwei bis drei Trainings pro Woche

Der Aufwand, um an die Spitze der NLA zu gelangen, hält sich in Grenzen. Das Fanionteam trainiert zwei Mal pro Woche, während der Saisonvorbereitung manchmal drei Mal. Dafür lässt sich auch nicht das grosse Geld verdienen. Die Spieler erhalten eine Spesenentschädigung und kleine Punkteprämien. «Aber reich wird niemand», erklärt Präsident Pierre Vonlanthen. Dieser hat übrigens nebst den sportlichen auch noch ein anderes ganz grosses Ziel für die nahe Zukunft. In Givisiez soll bald eine Inline-Hockey-Halle stehen. «Das Projekt ist auf gutem Weg. Es liegt momentan bei der Gemeinde. Im besten Fall wird bereits zu Beginn der nächsten Saison, also im Frühling 2009, eines der beiden Felder überdacht sein.»

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