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Der Siegeszug des FC Kerzers hält an

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Das während 90 Minuten engagierte und hochstehende Deutschfreiburger-Derby begann mit starken Torszenen: Bereits in der 2. Minute eröffnete Plaffeiens Jannick Zwahlen vermeintlich das ­Skore, als er einen präzisen Pass von Manuel Schwarz einschob. Wegen eines angeblichen Offsides wurde dieser Treffer aber vom Schiedsrichter annulliert. Nur eine Minute später setzte sich der überragende Kerzers-Stürmer Yves Schlapbach am rechten Flügel durch, und der mitgelaufene Michael Fuchs brauchte nur noch zum 0:1 einzuschieben.

Chancen auf beiden Seiten

Der Druck der Oberländer hielt danach weiter an. In der 8. Minute lenkte der starke Gästetorhüter Matti Kuuse einen Schuss von Schwarz aus 20 Metern um den linken Pfosten herum in Corner. Wenig später verfehlte Fabrice Mast den Ausgleich nur um Zentimeter.

Dann waren die ohne die Teamstützen Forster, Tanner, Zesiger, Hubacher sowie Vincent und Marc Kaltenrieder spielenden Gäste wach und dominierten bis zur Pause klar, zumal Plaffeien noch den starken Philippe Messerli wegen einer Beinverletzung auswechseln musste. Nun folgten die starken Minuten des Seeländer Mittelfeldspielers Luca Comba, der zweimal nur knapp an Torhüter Christian Piller scheiterte. Dieser konnte in der 37. Minute aber nichts gegen den platzierten Kopfball von Sturmtank Schlapbach ausrichten, der einen Pass von Comba verwertete. Bis zur Pause hatte Schlapbach weitere Chancen, aber zu mehr als einem Lattenschuss reichte es nicht.

Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, die von Blitz, Donner und Regen dominiert wurden, standen ganz im Zeichen des rechten Plaffeier Aussenläufers Fabrice Heimo, der für viel Druck sorgte und zweimal nur knapp scheiterte (48. und 50.). Fünf Minuten später landete ein raffinierter Fallrückzieher von Captain Sven Egger in den Händen von Kuuse. Dann wurde Goalgetter Yves Käser eingewechselt, der den Druck weiter erhöhte, ohne aber zu reüssieren. Eine gute Möglichkeit hatte Schwarz, als er sich an der Cornerflagge gegen zwei Kerzers-Spieler durchsetzte, aber an Kuuse scheiterte. Es blieb Mast vorbehalten, mit einem abgefälschten Schuss in der 82. Minute den Anschlusstreffer zu buchen. Mit den spät eingewechselten torgefährlichen Marem Ajdaroski und Vasco Gonçalves Leite sorgte Kerzers dann für ein gewaltiges Schlussfeuerwerk und stand dem 1:3 näher als Plaffeien dem Ausgleich in dieser fairen und begeisternden Partie.

«Viel Tempo im Spiel»

«Es war viel Tempo in diesem Spiel», sagte der scheidende Plaffeien-Trainer David Vogelsang, «Kerzers wäre heute zu schlagen gewesen.» Plaffeien hat den Fokus nun voll auf den Cupfinal vom Mittwoch in Billens gegen Ueberstorf gerichtet. «Ich werde versuchen mein kleines Kader nochmals voll zu motivieren», so Vogelsang, der nächste Saison weiter als Trainer tätig sein. Er hat bereits vier Angebote, darunter auch aus dem Kanton Bern.

Nach dem knappen, aber verdienten Sieg über Plaffeien hofft Kerzers-Trainer Marc Flühmann immer noch, das zweitplatzierte Piamont in den letzten drei Spielen abzufangen und Platz zwei hinter Aufsteiger Ueberstorf zu erobern. Zum Spiel in Plaffeien sagte er: «Wir erwischten einen harzigen Start und spielten in der Defensive etwas gar sorglos. Bis zur Pause hätten wir aber mit 3:0 führen müssen. In den zweiten 45 Minuten spielte Plaffeien dann besser», so Flühmann. «In den Schlussminuten vergaben wir zahlreiche gute Chancen und hätten weit höher gewinnen müssen, wobei Plaffeien-Torhüter Piller eine starke Leistung bot.»

Telegramm

Plaffeien – Kerzers 1:2 (0:2)

Sellen. – 200 Zuschauer. – SR: Dominique Di Cicco. Tore: 3. Fuchs 0:1. 37. Schlapbach 0:2. 82. Mast 1:2.

Plaffeien: Piller; Messerli (41. Gangl), Cardinaux, Grossrieder, Björn Egger; Mast, Sven Egger, Heimo (57. Käser), Schafer (64. Lötscher); Schwarz, Zwahlen.

Kerzers: Kuuse; Schulz, Siegrist, Spycher, Moser; Comba, Stoll, Weber (82. Cloux), Gruber (57. Gonçalves Leite); Fuchs (68. Ajdaroski), Schlapbach.

Bemerkung: 40. Lattenschuss Schlapbach.

2. Liga. Die weiteren Resultate: St-Aubin/Vallon – Marly 3:0. Sarine-Ouest – Avenches 6:1. Gumefens/Sorens – Piamont 1:2. Ependes/Arconciel – Ursy 1:2.

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