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Der Vorsprung der Union schmilzt

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Autor: Michel Spicher

Das Hinspiel gegen den Schweizer Meister hatte Tafers-Freiburg Anfang November mit 6:2 deutlich für sich entschieden. Gut drei Monate später verlor die Union gegen Solothurn mit 3:5. Was waren die Gründe für diese Wende?

Ohne Satzgewinn

Einerseits standen am Sonntag mit Michael Lahnsteiner und Phil Arnold zwei Solothurner auf dem Platz, die beim Hinspiel gefehlt hatten. Zusammen mit Schweizer Einzel-Meister Christian Bösiger bildeten sie ein Trio, gegen das die Freiburger im Einzel chancenlos blieben. Im Gegensatz zum Vorrundenspiel, als Nicolas Blondel und Erwin Fang ihre Einzel gewannen, blieben sie diesmal ebenso wie Olivier Andrey ohne Satzgewinn.

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison zog die Union bei den Herreneinzeln den Kürzeren. Seit dem letzten Duell mit Solothurn vermochten die Freiburger nur fünf von 18 Einzeln zu gewinnen. Dass sie auf der ersten Einzelposition gegen die zumeist ausländischen Cracks nicht mithalten können, ist ein altes Phänomen. Dass sie aber auch im zweiten und vor allem dritten Herreneinzel häufig sieglos bleiben, ist neu. Die Gründe? Einerseits vermag der 19-jährige Nicolas Blondel in seiner ersten NLA-Saison den zu Brig abgewanderten Michael Andrey (verständlicherweise) nicht adäquat zu ersetzen. Anderseits ist Erwin Fang momentan nicht der zuverlässige Punktelieferant, der er in der letzten Saison war. Bisher steht der gebürtige Österreicher erst mit zwei Siegen zu Buche. Und weil auch Olivier Andrey am Sonntag durch eine Wadenzerrung handicapiert war, blieb die Männerfraktion ohne Einzelerfolg.

Fehlende Trainingsintensität

Im Gegensatz zum Hinspiel ging auch das Herrendoppel Roman Trepp/Olivier Andrey beim Rückspiel als Verlierer vom Platz. Die beiden Routiniers, die in der letzten Saison mit einer positiven Bilanz von 9:6-Siegen beeindruckt haben, schreiben diese Saison rote Zahlen: vier Siege, sechs Niederlagen. Ein Grund dafür ist sicher die Tatsache, dass die beiden vermehrt als Nummer 1 antreten müssen. Stephan Dietrich, Assistenz-Trainer der Union, liefert noch eine weitere Erklärung: «Mit Michael Andrey haben wir einen starken Doppelspieler verloren. Zudem sind unsere Nationalspieler so oft an Turnieren engagiert oder in Trainingslagern, dass sie oft bei uns im Training fehlen. Dadurch sinkt die Intensität im Training und das macht sich dann auch im Spiel bemerkbar.»

Florian Schmid in Form

Eine Woche vor den Schweizer Meisterschaften zeigte sich bei der Union zumindest die Frauenfraktion in Form. Nicole Schaller fertigte Monika Fischer mit 21:9, 21:6 ab und unterstrich, weshalb sie als grosse Favoritin im Kampf um den nationalen Titel gehandelt wird. Auch an der Seite von Anna Larchenko Fischer wurde sie nur wenig gefordert (21:15, 21:12).

Stark trumpfte gegen Solo-thurn auch Florian Schmid auf. Im Mixed lieferte er sich zusammen mit Tiffany Zaugg ein packendes Duell gegen Sanya Herzig/Titon Gustaman. Der Schweizer Nationalspieler liess den Indonesier immer wieder ins Leere laufen, konnte die äusserst knappe 19:21, 19:21-Niederlage dennoch nicht abwenden.

Telegramm

Tafers-Freiburg – Solothurn 3:5 (6:10)

Männer: Nicolas Blondel – Christian Bösiger 9:21, 9:21; Olivier Andrey – Michael Lahnsteiner 12:21, 12:21; Erwin Wen Fang – Phil Arnold 16:21, 15:21. R. Trepp/O. Andrey – M. Lahnsteiner/T. Gustaman 12:21, 14:21; F. Schmid/O. Schaller – Ch. Bösiger/Ph. Arnold 21:18, 21:15.Frauen: Nicole Schaller – Monika Fischer 21:9, 21:6. N. Schaller/ A. Larchenko Fischer – M. Fischer/S. Herzig 21:15, 21:12.Mixed: T. Zaugg/F. Schmid – S. Herzig/ T. Gustaman 19:21, 19:21.

NLA. Rangliste: 1. St. Gallen 10/30 (55:25). 2. Adliswil 10/23 (41:39). 3. La Chaux-de-Fonds 10/22 (43:37). 4. Tafers-Freiburg 10/21 (43:37). 5. Yverdon 10/18 (38:42). 6. Solo-thurn und Argovia je 10/16 (34:46). 8. Genf 10/14 (32:48).

Nicole Schaller präsentierte sich eine Woche vor den Schweizer Meisterschaften in bestechender Form.Bild Corinne Aeberhard

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