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Der Weltmeister braucht fremde Hilfe

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Euro 08 In der hektischen Schlussphase hätte die Squadra Azzurra sogar noch alles verlieren können. Als Schiedsrichter Övrebö eine Umklammerung von Christian Panucci an Daniel Niculae mit einem (harten) Foulpenalty bestrafte, schien der Weltmeister definitiv in den Seilen zu taumeln. Doch Gigi Buffon hielt die Italiener (vorerst) noch auf den Beinen. Mit bravourösem Reflex, erst mit der rechten Hand, dann mit dem rechten Fuss, wehrte derKeeper den Ball ab und rettete Italien in der 81. Minute das Remis. Nun müssen die Azzurri im abschliessenden Gruppenspiel Frankreich schlagen und darauf hoffen, dass die Rumänen gegen Holland nicht gewinnen.

Schiris im Blickpunkt

Am Ende haderten die Weltmeister nicht nur wegen des strengen Penaltys mit dem Schiedsrichter. Schon kurz vor der Pause hatten sie den Norweger nicht auf ihrer Seite. In dieser Szene hatte sich der Referee zusammen mit seinen Kollegen tatsächlich in gravierender Weise getäuscht. Als Luca Toni zum erfolgreichen Kopfball ansetzte, stand der Stürmer nicht im Offside. Es wäre das 1:0 gewesen, das sich die Italiener nach einer meist überlegen geführten ersten Halbzeit verdient hätten.

Riesenfehler von Zambrotta

Letztlich machte aber nicht nur der Schiedsrichter Fehler, sondern eben auch die Squadra Azzurra, und dies nicht zu knapp: den gröbsten leistete sich Verteidiger Gianluca Zambrotta. Nach 55 Minuten köpfte er den Ball lässig zu Goalie Buffon zurück, übersah dabei aber Adrian Mutu – 0:1. Missgeschicke unterliefen den Azzurri auch weiter vorne. Andrea Pirlo kurbelte zwar immer wieder die Angriffe an, doch der Milan-Regisseur war augenfällig nicht in der Form seiner dominanten WM-Tage von 2006. Die Präzision fehlte seinen Zuspielen in die Tiefe und damit den Bemühungen der Italiener das viel zitierte Überraschungsmoment. So erstaunte nicht, dass das Tor nach einem Corner erzielte wurde – von einem Verteidiger notabene. Panucci drückte die Vorlage von Chiellini aus wenigen Metern über die Linie.

Italien mit fünf Neuen

Im Vergleich zum desolaten Auftritt im Auftaktspiel gegen Holland (0:3) nahm Coach Roberto Donadoni fünf Wechsel vor und nominierte Fabio Grosso, Giorgio Chiellini, Simone Perrotta, Daniele De Rossi und Alessandro Del Piero von Beginn weg. Verändert hatte sich bei den Azzurri aber offenkundig auch die Einstellung. Mit viel Wille bedrängten sie den defensiven Gegner. Nur waren die Versuche zu einfach angelegt. Zu oft sollte der Weg zum Glück über einen Kopfball von Luca Toni führen. Vom beförderten Quintett konnte sich vor allem Linksverteidiger Fabio Grosso in den Vordergrund spielen.

Rumänen etwas offensiver

Und die Rumänen? Sie spielten weitaus mehr Fussball als bei ihrem «Catenaccio»-Auftritt gegen Frankreich. Schon in der ersten Viertelstunde verzeichneten sie mehr Torschüsse als vier Tage zuvor beim Startspiel. Mutu startete einmal aus abseitsverdächtiger Position, scheiterte aber an Buffon (16.). Danach waren die Südosteuropäer vor allem bei Weitschüssen und Freistössen gefährlich. Düpieren liess sich der herausragende italienische Goalie aber nur von einem Mitspieler. Panucci lenkte den Ball nach einem Freistoss von Cristian Chivu an den eigenen Pfosten (20.). Die Rumänen hatten so lange Zeit ihren Anteil an einem überaus unterhaltsamen Spiel. Si

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