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DFAG denkt über eine Fusion nach

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Autor: Michel Vogler

FreiburgInsgesamt blickte die Deutschfreiburgische Arbeitsgemeinschaft (DFAG) an ihrer Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Höhepunkt war die Herausgabe der Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Vereins. Ausserdem konnte der Ausschuss «Theater in Freiburg» der DFAG die Abonnentenzahl um weitere acht Prozent steigern und die Gesamtrechnung weist einen Überschuss von fast 3000 Franken aus. Im Programm für die Spielzeit 2010/11 werden Klassiker von Goethe bis Dürrenmatt, aber auch moderne Stücke, wie ein musikalisches Porträt von Johnny Cash zu sehen sein.

Angesichts des Mitgliederschwunds des Vereins lancierten die Vorstandsmitglieder Claudine Brohy und Jean-Pierre Anderegg eine Diskussion um die Zukunft der DFAG. Die Mitglieder würden immer älter, und es fänden sich keine neuen Leute, sagte Anderegg. Dieser Herausforderung müsse offen begegnet werden, wobei die Vorschläge zur Lösung der Probleme von der Fusion mit einer «zielverwandten Organisationen» bis zur Überführung in eine Stiftung reichen, so Anderegg. Dabei wird der Deutschfreiburger Heimatkundeverein für eine Zusammenarbeit ins Auge gefasst.

Kooperation oder Fusion?

Der anwesende Ko-Präsident des Heimatkundevereins, Alain Grandjean, bekundete seine Sympathie für eine Kooperation, wobei er aber von einer Fusion absehen möchte. «Wir werden auch diese Tiefe überstehen, vor allem jetzt mit dem neuen Vorstand», meinte Franz Baeriswyl, Präsident des Thaterausschusses. Ebenfalls zuversichtlich über die Zukunft des Vereins äusserte sich Präsident Josef Vaucher: «Der Eindruck, dass wir am Ende sind, ist falsch.» Die DFAG müsse sich aber tatsächlich etwas einfallen lassen um für Junge attraktiver zu werden. «Das durchschnittliche Alter, auch wenn es hoch sein mag, ist kein Grund, den Verein aufzuheben», sagte Vaucher.

Franz Riklin im Vorstand

Gleichzeitig trat er Gerüchten entgegen, er würde als Präsident zurücktreten wollen. Es gebe bestimmt solche, die das besser machen könnten, aber niemanden, der das auch wolle, sagte er mit einem Lächeln. Mit dem Applaus der versammelten Mitglieder wurde er für eine weitere Legislatur gewählt. Neu im Vorstand begrüsste der Verein den renommierten Strafrechtsprofessor Franz Riklin.

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