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Die Aussenseiter setzten sich durch

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Die Aussenseiter setzten sich durch

Volleyball – Freiburger Cup an Freiburg II und Bösingen II

Zwei Überraschungen an den Freiburger Volleyball-Cupfinals in Wünnewil: Mit Freiburg II und Bösingen II siegten jene Teams, welche die 2.-Liga-Meisterschaften hinter ihren Gegnern abschlossen.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Ein Bösinger Volleyfest gab es am Samstag in Wünnewil. Frauen wie Männer standen im Cupfinal. Alle kamen in Grün und unterstützten lautstark – mit unterschiedlichem Erfolg.

An Einsatz fehlte es den Bösingerinnen nicht. Immer wieder brachten sie fast verloren geglaubte Bälle zurück. Freiburg II spielte zwar unspektakulär, aber solide und man hatte das Gefühl, dass das erfahrene Team aus der Stadt im Bedarfsfall noch einen Zacken hätte zulegen können. Bösingen machte einfach zu viele Service-, Abnahme- und Netzfehler. Auch das Freiburger Block- und Smash-Ungeheuer Delphine Conus machte den Senslerinnen das Leben schwer. Einzig als das in der Meisterschaft viertklassierte Bösingen im zweiten Satz von 10:19 auf 17:20 aufholte, kam nochmals Stimmung auf. Aber Freiburg war an diesem Tag eine Klasse besser.

Revanche gelungen

Das Jahr über gab es zwischen den 2.-Liga-Dominatoren von Avenches und Bösingen II je einen 3:0-Sieg. Darum war auch am Samstag der erste Satz besonders wichtig. Bis 22:22 verlief er sehr ausgeglichen, dann zwangen die Bösinger Angreifer mit gezielten Schlägen das Glück auf ihre Seite. Die Satzbälle im ersten und zweiten Satz waren abgepfiffene Doppelberührungen durch die strengen Schiedsrichterinnen. Als Bösingen auch im dritten Satz konsequent und konzentriert weiterspielte, gingen sie 17:10 in Führung. Jetzt war Meister Avenches offenbar in der Ehre gekränkt und glich auf 22:22 aus. Beim Stand von 24:23 kamen die Waadtländer im Freiburger Volleyballverband zu einem Satzball, aber mit weitern schönen Angriffsbällen gewannen die Sensler auch diesen Umgang.

Frauen: Freiburg II – Bösingen 3:0 (25:19; 25:20; 25:20)

Freiburg II: Auderset, Chardonnens, Conus, Maradan, Studer, Monn; Haussener, Bertschy. Trainerin: Isabella Mirante.
Bösingen: Egger, Astrid Leutwyler, Rothenbühler, Portmann, Brigitte Leutwyler, Riedwyl; Schmied, Marschall, Imsand, Helfer. Trainer: Marco Blaser, Thomas Ramseier.

Männer: Bösingen II – Avenches 3:0
(25:22; 25:19; 26:24)

Bösingen II: Blaser, Röthlisberger, Fritz, Häfliger, Steimann, Thommy Kovatsch; Mats Kovatsch, Eymann, Thomet, Hertig. Trainerinnen: Petra Windler, Annelise Rothenbühler.
Avenches: Sarcina, Détraz, Overney, Ludy, Mauron, Grebien; Givel, Aerni, Zumbrunnen, Siffert. Trainer: Daniel Givel.
«Wir waren zu
wenig cool»

Brigitte Leutwyler (Captain von Bösingen Frauen): «Ich bin enttäuscht. Im letzten Meisterschaftsspiel konnten wir Freiburg dominieren. Wir haben hier eines unserer schlechtesten Spiele gezeigt. Wir waren zu wenig cool und begingen zu viele Eigenfehler. So konnten wir die routinierten Gegnerinnen nicht genügend unter Druck setzen.»

Petra Windler (Trainerin von Bösingen II Männer): «Wir wussten: Wenn wir Avenches unter Druck setzen können, spielen sie schlecht. Wir konnten druckvolle Services bringen, auch das Block-Timing war sehr gut. Die Mannschaft hat konsequent das gespielt, was wir trainiert haben. Auch alle Auswechselspieler haben super gespielt. Die Tagesform hat für uns entschieden.» chs

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