Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Clubs sollen für Polizeieinsätze zahlen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank stettler

EishockeyBeschwert hatten sich Xamax und der Eishockeyclub La Chaux-de-Fonds. Gemäss der kantonalen Verordnung von 2008 müssen Sportclubs 80 Prozent der Kosten für Sondereinsätze der Polizei übernehmen. Der Tarif kann auf 60 Prozent reduziert werden, wenn der Verein selber Massnahmen gegen gewalttätige Aktionen von Fans ergreift.

Teils massives Aufgebot bei Gottéron-Spielen

Im Kanton Freiburg tangiert der Entscheid des Bundesgerichtes Gottéron. Vor rund zwei Jahren hatte der damalige Oberamtmann Nicolas Deiss nach Ausschreitungen rund um eine Partie gegen den SC Bern sogar mit einem Stadionverbot gedroht. So weit kam es schliesslich nicht, aber ein massives Polizei-Aufgebot mit über 130 Mann war für die nächsten Spiele der zwei Clubs erforderlich.

«Das Gesetz wird kommen»

Die Kosten von rund 80 000 Franken trug damals der Steuerzahler, da Freiburg noch über kein solches Gesetz wie in Neuenburg verfügt. Dies soll sich ändern. Gemäss der Zeitung «La Liberté» ist der Freiburger Staatsrat daran, eine Vorlage auszuarbeiten. Auslöser waren nicht zuletzt just die Ereignisse rund um die SCB-Spiele.

«Das Gesetz wird kommen, keine Frage. Und es ist richtig, dass ein Club für Kosten, die er verursacht, aufkommen soll», sagt Gottéron-Präsident Daniel Baudin, der Verständnis für die Bestrebungen im Staatsrat hat. «Die Spiele gegen den SCB sind die einzigen, die uns vor Probleme stellen», hält Daniel Baudin fest. Um zusätzliche Kosten für die Sicherheit zu bezahlen (etwa die Extra-Busse für die Gästefans), hat der Club die Ticketpreise für diese Spiele um zwei Franken erhöht.

In dieser Saison gingen die Heimspiele gegen den SC Bern ohne Ausschreitungen über die Bühne. Und bis das Gesetz im Kanton Freiburg schliesslich eingeführt werde, sei die Situation eh weiter entschärft, so Gottéron-Präsident Daniel Baudin: «Bis dahin werden die Sportstätten im St. Leonhard zu Ende gebaut sein, wie auch die neue Haltestelle der SBB. So müssen die Gästefans nicht mehr durch die ganze Stadt, um ins Stadion zu gelangen.»

Der Freiburger Justiz- und Polizeidirektor Erwin Jutzet war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Mehr zum Thema