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Die Favoritenrollen sind klar verteilt   

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Die amtierenden Ständerätinnen Isabelle Chassot (Die Mitte) und Johanna Gapany (FDP) werden ihre Sitze im zweiten Wahlgang wohl verteidigen. Alles andere wäre eine Sensation.

«Bei den zweiten Wahlgängen werden die Karten jeweils völlig neu gemischt», stellt Isabelle Chassot klar. Ein gutes Resultat aus dem ersten Wahlgang heisse also nicht automatisch, dass es auch im zweiten Wahlgang so sein werde. Trotzdem: Die Mitte-Politikerin kann dem 12. November gelassen entgegensehen. Auch wenn sie in der ersten Runde das absolute Mehr von 47’789 Stimmen um rund 13’000 Stimmen deutlich verpasst hatte, sammelte sie doch über 7000 Stimmen mehr als ihre nächste Verfolgerin, Johanna Gapany (FDP).

Aufholjagd 2019

Vor vier Jahren hatte die FDP-Politikerin die grosse Überraschung geschafft. Nach dem ersten Wahlgang lag Gapany noch rund 3800 Stimmen hinter dem amtierenden Ständerat Beat Vonlanthen (damals CVP). Im zweiten Wahlgang holte die damals 31-Jährige 11’500 zusätzliche Stimmen und konnte damit Vonlanthen sozusagen kurz vor der Ziellinie noch abfangen. Die Differenz zwischen den beiden Konkurrenten damals: 158 Stimmen.

Linke wird es schwer haben

Dass Herausforderin Alizée Rey (SP) dieses Kunststück am 12. November wiederholen kann und Johanna Gapany oder sogar Isabelle Chassot von einem der ersten beiden Plätze verdrängen wird, ist eher unwahrscheinlich. Zwar erinnerte SP-Kantonalpräsident Thomas Gremaud im Gespräch mit der FN unmittelbar nach dem ersten Wahlgang an die Ausgangslage 2019 und meinte: «Damals schaffte Johanna Gapany im zweiten Wahlgang die grosse Überraschung. In diesem Jahr wird Alizée Rey dasselbe gelingen.» Allerdings muss Rey nicht 3800 Stimmen wie Gapany 2019, sondern einen Rückstand von mehr als 5000 Stimmen aus dem ersten Wahlgang aufholen. 

Mit dem Rückzug des grünen Kandidaten Gerhard Andrey werden sicherlich vereinzelte zusätzliche Stimmen aus dem grünen Lager Richtung SP fliessen. Doch ihr Wählerpotenzial links von der Mitte ist rasch erschöpft. Um eine Chance zu haben, müsste Rey auch massiv Stimmen von der Mitte erhalten. Allerdings sind im ersten Wahlgang von der Mitte nur 1600 Stimmen an Rey gegangen. Demgegenüber unterstützten 5500 Chassot-Wählende mit ihrer zweiten Stimme Gapany.

Bürgerliche rücken zusammen

Wie schon bei den Staatsratswahlen 2021 schliesst das bürgerliche Lager seine Reihen vor dem zweiten Wahlgang. Obwohl SVP-Kandidat Pierre-André Page im ersten Wahlgang nur 700 Stimmen weniger geholt hat als Johanna Gapany, verzichtet Page auf eine zweite Runde. Das Risiko schien ihm zu gross, den Weg für die linke Kandidatin zu öffnen. Würden sich die bürgerlichen Stimmen auf drei verschiedene Kandidaten verzetteln, stiegen automatisch die Chancen der SP-Herausforderin Alizée Rey, so seine Begründung.

Teile seiner Partei haben Pages Verzichtserklärung kritisiert. Auch wenn die Delegiertenversammlung der SVP eine Wahlempfehlung zugunsten des Duos Chassot und Gapany herausgegeben hat, so ist es doch möglich, dass am 12. November etliche SVP-Wähler zu Hause bleiben oder leer einlegen. Am Ausgang der Wahl dürfte dies aber kaum was ändern.

Niemand aus Deutschfreiburg

Was auf jeden Fall schon sicher ist: Aus dem Kanton Freiburg werden auch in der nächsten Legislaturperiode zwei Frauen im Stöckli sitzen und Deutschfreiburg ist im Ständerat weiterhin nicht vertreten.

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