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«Die Freiburger Bevölkerung ist jünger als der Schweizer Schnitt»

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54,6 Prozent aller Freiburger Frauen arbeiten Teilzeit. Das sind fast fünf Prozentpunkte mehr im Vergleich mit dem nationalen Durchschnitt, welcher bei 49,9  Prozent liegt. Dies geht aus der jüngsten Infografik des Amts für Statistik hervor. Bei den Männern arbeiten im Kanton Freiburg nur 10,3 Prozent Teilzeit, gegenüber 12,0 Prozent in der ganzen Schweiz.

Gemäss Pierre Caille, Dienstchef des Amts für Statistik, könnte dieser Trend darauf zurückzuführen sein, dass der Kanton Freiburg insgesamt mehrheitlich dem ländlicheren als dem städtischeren Umfeld zugerechnet wird. Ein weiterer Grund könnte darin liegen, dass «die Freiburger Bevölkerung jünger als der Schweizer Schnitt» ist und dass hier mehr Familien mit Kindern leben als in anderen Kantonen. Bei den Vollzeitarbeitenden liegen die Männer im Kanton mit 84,1 Prozent über dem eidgenössischen Schnitt von 82,6 Prozent, die Frauen liegen mit 40,2 Prozent gegenüber 44,8 Prozent hingegen darunter.

Bei den Arbeitslosen liegt der Kanton Freiburg etwa im schweizerischen Mittel, mit 5,6 Prozent (gegenüber 5,4 Prozent) bei den Männern und 5,2 Prozent (gegenüber 5,3 Prozent) bei den Frauen.

Besonders viele Lehrlinge

4,9 Prozent aller Freiburger Beschäftigten sind Lehrlinge, wie es weiter heisst. Schweizweit liegt dieser Anteil bei 4,0 Prozent. Auch hierfür sieht Caille ein Grund darin, dass im Kanton Freiburg besonders viele junge Menschen leben. Von denjenigen Paaren, bei denen das jüngste Kind jünger als sechs Jahre alt ist, arbeiten im Kanton Freiburg in 12,6  Prozent der Fälle beide Elternteile Vollzeit. Der gesamtschweizerische Schnitt beträgt hier 12,0 Prozent.

Von den Männern üben im Kanton Freiburg 33,9 Prozent aller Beschäftigten eine Vorgesetztenfunktion aus. Bei den Frauen sind es nur 16,2 Prozent. Schweizweit sind es 34,7 Prozent aller Männer und 18,5 Prozent aller Frauen. 34,8 Prozent aller Beschäftigten im Kanton haben einen tertiären Schulabschluss. Im eidgenössischen Mittel sind es 37,9 Prozent.

Der Anteil der aktiven Bevölkerung der 15- bis 64-Jährigen war in den Jahren 2014 bis 2016 im Sense- und Seebezirk mit 83,3 und 83,0 Prozent am höchsten, im Saanebezirk und im Vivisbachbezirk mit 79,2 und 80,0 Prozent am tiefsten, so das Amt für Statistik. Mögliche Gründe hierfür sind, dass die Bevölkerung im französischsprachigen Kantonsteil jünger ist als im deutschsprachigen und dass dort mehr Immigranten leben.

jcg

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