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Die Hoffnung schwindet beim SC Düdingen

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Ein Rückstand von neun Punkten wird bei nur noch sechs ausstehenden Runden äusserst schwer aufzuholen sein. Schliesslich werden auch Düdingens Konkurrenten ab und zu punkten, womit die Sensler wohl fast jedes Spiel gewinnen müssten, um den Abstieg noch zu vermeiden.

Dem Strich nie wirklich genähert

Gegen den technisch starken YB-Nachwuchs war der ersatzgeschwächte SCD praktisch chancenlos, bei besten Bedingungen im fast leeren Stade de Suisse. Dass die Sensler abgeschlagen am Ende der Tabelle stehen, hat aber mit diesem Spiel selbstredend wenig zu tun. Das Unheil nahm für die Sensler viel früher seinen Lauf; nämlich in der Vorrunde, als der Club bis Ende Oktober an Ex-Trainer Martin Lengen festhielt. Nach nur einem Sieg und gerade Mal sechs mickrigen Punkten übernahm es Joël Durret – für ihn war es so gesehen fast eine «Mission impossible» –, das verunsicherte Team aus dem Tabellenkeller zu führen. Schliesslich kam in den ersten Spielen im Frühjahr noch einiges an Pech dazu, als der SCD in Thun und Vevey in der Schlussphase jeweils noch einen Gegentreffer kassierte und so vier Punkte verschenkte. Wäre das nicht passiert, sähe die Ausgangslage nun anders aus. Doch es sollte offenbar nicht sein – mit einem einzigen Sieg gegen Portalban und drei Remis konnte sich Düdingen dem ominösen Strich nie wirklich nähern.

Auch nachdem Durret vergangene Woche überraschend den Bettel hingeworfen hatte, änderte sich das nicht. Im Gegenteil: Unter dem Interimstrio auf der Bank verlor Düdingen bei YB II am Samstag 0:2. Gleichzeitig siegte Thun II, als Tabellendrittletzter direkt über dem Strich klassiert, bei Azzurri Lausanne 2:0.

Möglich, dass der für die kommende Saison verpflichtete Rolf Rotzetter aus seinem Vertrag in Bümpliz frühzeitig aussteigt und das Team bereits diese Woche übernimmt. Die nötigen neun Punkte aufzuholen dürfte aber auch für ihn ein Ding der Unmöglichkeit sein.

Frühe Entscheidung

Zum Spiel am Samstag in Bern gibt es nicht allzu viel zu berichten, zu überlegen waren die Young Boys, die eigentlich höher als mit 2:0 hätten gewinnen müssen.

Düdingen geriet bereits in der 10. Minute durch einen Schuss unter die Latte in Rückstand. Fünf Minuten vor der Pause fiel dann bereits so etwas wie die Entscheidung: Nando Sommer wehrte vor der Torlinie mit der Hand ab – Konsequenz waren ein Platzverweis gegen den Sensler Verteidiger sowie ein Penalty, den YB-Stürmer Kasai sicher verwertete.

Mit einem Mann weniger wurde es ganz schwierig für den SCD, der sich nach der Pause tapfer wehrte, ohne aber zu einer klaren Chance zu kommen. Klare Möglichkeiten hatte hingegen das Heimteam, das diese teils etwas nonchalant vergab. Der verdiente Heimsieg geriet dennoch nie in Gefahr. Auf der SCD-Bank mit dem Interims-Trio Marina Brülhart/ Victor Pürro/ Daniel Portmann versuchte man es mit der Einwechslung offensiver Spieler, was allerdings ebenfalls nicht die erhoffte Wirkung gegen das clevere YB erzielte.

«Wir stecken nicht auf»

Nach dem Spiel gab sich Sportchef Daniel Portmann verhalten kämpferisch: «So wie es momentan gegen uns läuft, verlief auch das heutige Spiel gegen diesen starken Gegner. Es fehlten mehrere Stammspieler, so war es natürlich schwierig für uns. Wenn dann noch ein früher Gegentreffer und ein Penalty hinzukommen, wird es natürlich zu viel. In Unterzahl hat sich das Team aber gut geschlagen und den Schaden mit viel Engagement in Grenzen gehalten. Es bleiben nun noch sechs Spiele – und wir stecken nicht auf.»

 

Telegramm

YB U21 – Düdingen 2:0 (2:0)

Stade de Suisse – 80 Zuschauer – SR: Raphael Gentile

Tore: 10. Marinkovic 1:0, 40. Kasai 2:0 (Handspenalty).

Young Boys U21: Marzino; Seydoux, Hajrizi, Schmied, Marinkovic; Girod, Kronig, Argomenti (66. Golliard), Boss (79. Mambimbi); Hadzi, Kasai (74. Wehrlin).

SC Düdingen: Stampfli; Rytz, Suter, Moussa, Sommer; Ziegler, Piller, Chirita (46. Marmier), Catillaz (57. Fasel); Dindamba, Rebronja (72. Nyangi).

Bemerkungen: YB ohne Texeira, Düdingen ohne Brenet, Cassara, Corovic, Hofer und Shalaj. Verwarnungen an Chirita, Ziegler, Seydoux, Hajrizi und Fasel. Platzverweis: 39. Sommer (Handspiel im Strafraum).

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