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Die Konzentration verloren

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 Es hatten noch nicht ganz alle Fans Platz genommen, als die Düdinger bereits jubeln konnten: Jonas Braichets Schuss prallte zwar an den Pfosten, flog von dort aber an den Schlittschuh des Neuenburger Hüters Yannik Wildhaber und von dort ins Gehäuse. Die Düdinger dominierten die Anfangsphase fast nach Belieben, zauberten bereits im ersten Spiel der neuen Meisterschaft einige zauberhafte Angriffe aufs weiche Eis. Nur logisch, dass in der 8. Minute der zweite Treffer folgte: Joël Sassi tänzelte um einige Gegenspieler herum und den Abpraller nach seinem Schuss verwertete Captain Lukas Bürgy ohne Mühe.

Das Momentum kehrte

Das Mitteldrittel begann mit einer Überzahlsituation zugunsten der Gäste. Doch als diese abgelaufen war, enteilte der soeben aufs Eis zurückgekehrte Kilian Roggo und liess Neuenburgs Keeper keine Abwehrchance. Zwei weitere Minuten später jubelten die Einheimischen abermals, als ein Schuss Jean Ayers dem Goalie an die Schulter prallte und von dort hinter seinem Rücken im Tor verschwand. So einfach kann Eishockey sein – dachten sich wohl die Bulls. Denn plötzlich kehrte das Momentum. Neuenburg schien nun doch noch geweckt worden zu sein–und war wohl auch in seinem Stolz verletzt. Jedenfalls waren es plötzlich die Bulls, die immer einen Schritt zu spät dran waren. Und prompt kassierten sie mit Haken, Beinstellen und Halten eine Strafe um die andere. Die Gäste nutzten den grösseren Angriffsraum geschickt aus. Nicolas Gay traf im zweiten Powerplay und doppelte nur knapp drei Minuten später nach, als soeben eine weitere Strafe gegen Düdingen abgelaufen war. Als in der 34. Minute Nicolas Dozin sogar der Anschlusstreffer gelang – erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis –, musste man sich doch langsam Sorgen machen um die Bulls. Denn es wollte wenig mehr zusammenpassen: Die Pässe kamen nicht mehr an, im Gegenteil wurde zum Teil bereits in der eigenen Zone sträflich dem Gegner die Scheibe zugespielt und Gefahr vor dem eigenen Tor kreiert. So war es denn eine grosse Erlösung, als Marco Baeriswyl im Powerplay in der Schlussminute wieder einen Zweitoreabstand schaffen konnte.

Endgültig sicherte schliesslich Sassi kurz nach Wiederbeginn im Schlussabschnitt mit einem satten Schuss den Sieg. Dabei machte sich auch der Umstand bemerkbar, dass Düdingen mit drei Verteidigungs- und vier Sturmlinien durchspielte, während Neuenburg insgesamt nur fünf Verteidiger zur Verfügung hatte. Die Gäste handelten sich denn ebenfalls vermehrt Strafen ein, wurden doch ihre Beine allmählich müde, und die Bulls schaukelten so den Startsieg relativ locker nach Hause.

Mitteldrittel war ein Graus

Düdingens Trainer Thomas Zwahlen war mit dem Startsieg gegen ein stark eingestuftes Neuenburg zufrieden: «Speziell im ersten Drittel haben wir sehr gut gespielt, der Puck ist gelaufen. Aber was nach dem 4:0 folgte, war wirklich ein Graus für uns Trainer.» Assistenztrainer Max Dreier sagte es so: «Wir gingen einfach dahin, wo uns die Füsse hintrugen.» Jeder sei ein wenig auf dem Eis herumgetanzt, «aber so hat bei uns nichts zusammengepasst und die Strafen waren dann die logische Folge», bilanzierte Zwahlen. Aber schliesslich war der Trainer doch glücklich über den wichtigen Startsieg: «Es fiel auf der Bank kein böses Wort, auch als es uns nicht lief. Wir haben mit allen Linien durchgespielt, alle mussten Verantwortung übernehmen.»

Telegramm

Düdingen – Uni Neuenburg 6:4 (2:0, 3:3, 1:1)

Eishalle SenSee. 328 Zuschauer. SR: Durussel.Tore:1. (0:41) Braichet (Hezel, Abplanalp) 1:0. 8. Bürgy (Sassi) 2:0. 22. K. Roggo (Bürgy, Sassi) 3:0. 24. Ayer 4:0. 28. Gay (Fleuty; Ausschluss Baeriswyl) 4:1. 31. Gay (Gnädinger, Fleuty) 4:2. 34. Dozin (Baruchet; Ausschluss D. Roggo) 4:3. 40. Baeriswyl (Rigolet; Ausschluss Ferry) 5:3. 42. Sassi (Hayoz, Abplanalp; Ausschlüsse Jamusci; Zandovskis, Baruchet) 6:3. 43. Zandovskis (Franzin) 6:4.Strafen:9-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 11-mal 2 Minuten gegen Uni Neuenburg.

HC Düdingen Bulls:Waeber; Rigolet, Zwahlen; Hayoz, Hezel; Bertschy, D. Roggo; Progin; Perdrizat, Sassi, Bürgy; Abplanalp, Fontana, Braichet; K. Roggo, Baeriswyl, Waeny; Jamusci, Spicher, Ayer; Braaker.

 

HC Uni Neuenburg:Wildhaber; Franzin, Kolly; Baruchet, Dozin; Pelletier; Gay, Fleuty, Gnädinger; Zandovskis, Curty, Jacot; Ferry, Beutler, Pecaut.

 

Bemerkungen:Bulls ohne die verletzten Catillaz und Glauser.

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