Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Landjugend lernt Sprachen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit der Organisation IFYE rund um den Globus

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Nicht einen Tag in meinem sechswöchigen England-Aufenthalt habe ich mich einsam gefühlt», erklärt Yvonne Baumann in der Küche ihrer Wohngemeinschaft in Murten. Die Studentin an der Pädagogischen Hochschule in Bern hat im letzten Sommer zum ersten Mal einen Sprachaufenthalt im Ausland erlebt. «Für so wenig Geld kann man sonst nirgends sechs Wochen lang eine Sprache im Ausland lernen», erklärt Yvonne Baumann begeistert. Vor allem aber schätzte sie den überaus herzlichen Empfang in jeder Familie.

Grundvoraussetzung ist das Interesse für die Landwirtschaft

Nach jeweils einer Woche führten sie die Gasteltern persönlich zur nächsten Familie. Der häufige Wechsel habe einerseits sehr viel Flexibilität von beiden Seiten verlangt. Andererseits habe sie dadurch auch unglaublich viele verschiedene Erfahrungen sammeln können, meint Yvonne Baumann. Üblich sei es bei einem mehrmonatigen Aufenthalt im Gastland, die Familien alle zwei bis drei Wochen zu wechseln.Die vor rund 50 Jahren in Amerika gegründete Organisation IFYE setzt sich dafür ein, dass sich junge Menschen aus aller Welt für die Landwirtschaft interessieren. In Europa und Übersee können sich die Austauschschüler in Gastfamilien über die verschiedenen Bereiche der Landwirtschaft informieren und bei Interesse auch mithelfen. In den meisten Fällen sind die jungen Leute aber einfach zu Gast und machen das Programm der Familie mit. Die Gastfamilien wohnen meistens in ländlichen Gebieten, mindestens ein Familienmitglied ist in der Landwirtschaft tätig.«In jeder Familie wollte man wissen, wie viele Kühe oder Federvieh man bei uns hält, wie gross die Herden sind usw.», lacht Yvonne Baumann. Auf diese Fragen hatte sie sich mit einem ausführlichen Dossier vorbereitet, das vom Schweizer Bauernverband zusammengestellt wurde.Nicht alle Austauschschüler sind auf einem Bauernhof aufgewachsen. Yvonne kommt nicht aus einer Bauernfamilie. Sie ist in Wünnewil aufgewachsen und hatte dort aber fast täglich Kontakte zu Bauern.

Fast jeden Abend ein Barbecue

Die Freiburgerin wurde während ihrem England-Aufenthalt zum 80. Geburtstag einer Grossmutter eingeladen, durfte bei einer Kälbergeburt dabei sein, ging zum Tanzen mit den Gastschwestern mit, lernte Rugby spielen und ass täglich ein grosses Stück Fleisch. Denn in den Gastfamilien fand praktisch jeden Abend ein Barbecue statt. «Langweilig wurde es mir wirklich nie und Englisch sprechen musste ich von morgens bis abends, bis es einfach automatisch lief.»Am meisten beeindruckt war Yvonne Baumann von der unkomplizierten Art der Gastfamilien. Ohne jedes Vorurteil sei man aufgenommen und ins Familienleben miteinbezogen worden.«Wer sich zu einem Sprachaufenthalt mit IFYE entschliesst, sagt sich am besten: Ich mache alles mit und füge mich in die Lebensgewohnheiten der Gastfamilie ein, dann tauche ich mühelos in die fremde Kultur ein», erklärt Yvonne Baumann. Damit sich die zukünftigen Austauschschüler gut auf ihre Reise vorbereiten können, werden sie von einer Gotte oder einem Götti begleitet, das sind alles ehemalige IFYE-Teilnehmer.

Mehr zum Thema