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«Die letzten drei Kilometer waren happig»

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«Die letzten drei Kilometer waren happig»

Vera Notz Dritte am Jungfrau-Marathon

Vera Notz-Umberg aus Kerzers überraschte am Samstag am Jungfrau-Marathon von Interlaken auf die Kleine Scheidegg. Sie lief auf den dritten Rang. Die für den CA Romont laufende Ruth Gavin aus Moudon (VD) wurde Siebte. Andrea Hayoz aus Alterswil lief auf den 23. Rang.

Von GUIDO BIELMANN

Ex-OL-Weltmeisterin Marie-Luce Romanens (Villars-sur-Glâne) war im Jahr 2001 am Jungfrau-Marathon Streckenrekord gelaufen. Der Rekord hält weiter bestand, denn die Äthiopierin Emebet Abosa war über acht Minuten langsamer. Aber Abosa gewann zum dritten Mal in Serie.

Vera Notz war bereits am Freitag im Vorlauf, der Jungfrau-Meile in Interlaken, Dritte gewesen. Dort startete sie, weil das Rennen zum Post-Cup zählt, in welchem sie Leaderin ist. Erst vor fünf Wochen hatte sie sich für ihren ersten Start am Jungfrau-Marathon entschieden: «Ich habe hauptsächlich für die 3000 bis 10 000 m trainiert und bin Zweistünder gelaufen. Einmal bin ich von Lauterbrunnen auf die Kleine Scheidegg gelaufen. Deshalb bin ich von meiner Zeit jetzt überrascht.» Nach zwei Kilometern musste sie die Siegerin Abosa ziehen lassen. Danach lief sie alles alleine: «Alle sagten mir, ich sollte vorsichtig starten. Das habe ich gemacht. Auf den ersten zehn Kilometern hatte ich Mühe, einen runden Schritt zu laufen.» Vor Wengen wurde sie von der zweitklassierten Polin überholt. «Danach lief es mir gut. Aber die letzten drei Kilometer waren dann happig, da habe ich gelitten.»

Vera Notz wird nun an den 10-km-SM in Biel starten (2. vor zwei Jahren). Danach folgt der Murtenlauf.

Andrea Hayoz 3 Minuten schneller

Die ehemalige Mittelstrecklerin Andrea Hayoz (Alterswil) lief auf den 23. Rang und war drei Minuten schneller als bei ihrem ersten Start im Vorjahr: «Bei Wengen vom 30. bis 35. Kilometer abwärts taten mir die Beine weh. Im Schlussaufstieg lief dann wieder alles gut. Die letzten drei Kilometer perfekt. Ich konnte im Finish noch drei Läuferinnen überholen.»

Christian Charrière gab auf

Ex-Murtenlauf-Sieger Tesfaye Eticha (Genf) gewann den Jungfrau-Marathon zum dritten Mal nach 2002 und 2004. Tesfaye hat dieses Jahr bereits die Marathons von Genf und Basel gewonnen. Am Jungfrau-Marathon distanzierte er die Konkurrenz schon nach 12 km, so den Tschechen Jan Blaha, der im Vorjahr Zweiter gewesen war. Blaha wurde Zehnter. Eticha war neun Sekunden schneller als im Vorjahr, aber zehn Minuten langsamer als Jonathan Wyatt (Neus) bei seinem Rekordlauf. Wyatt hat im Vorjahr den Murtenlauf in Rekordzeit gelaufen und wird nun an der Berglauf-WM in Neuseeland starten.

Ex-Radprofi Christian Charrière (Montévraz), vor zwei Jahren Vierter bei Siders-Zinal führte bis zum 30. Kilometer und gab dann auf.

Jungfrau-Marathon. (42,195 km): Interlaken, Lauterbrunnen, Wengen, Kleine Scheidegg (+1829 m und -305 m HD). Frauen: 1. Emebet Abosa (Uznach) 3:29:15; 2. Joanna Gront Chmiel (Pol) 3:43:26; 3. Vera Notz-Umberg (Kerzers) 3:47:02; 4. Silke Schmitz (De) 3:48:39; 5. Jasmine Nunige (Davos) 3:52:47; 6. Jacqueline Rüegger (Burgdorf) 3:54:28; 7. Ruth Gavin (Moudon, CA Romont) 3:55:27. – Ferner: 23. Andrea Hayoz (Alterswil) 4:17:42; 30. Cornelia Raemy (Gurmels) 4:22:28; 162. Marie-Claire Ducret (Neyruz, 35. F40) 5:01:34; 163. Marianne Sallin (Marly, 36. F40) 5:01:34,9; 185. Monique Brodard (Rossens, 28. F45) 5:06:32; 190. Klara Rotzetter (Düdingen, 30. F45) 5:06:56. – 701 klassiert.
Männer: 1. Tesfaye Eticha (Genf, Äth) 2:59:21; 2. Grigory Murzine (Russ) 3:05:10; 3. Billy Burns (GB) 3:07:54; 4. Toni Jöhl (Amden) 3:10:25; 5. Karl Jöhl (Amden) 3:10:38; 6. Pierre Perritaz (Charmey) 3:11:45; 7. Valeriu Vlas (Moldawien) 3:14:42; 8. Fekaku Bekele (Äth) 3:15:26; 9. Urs Jenzer (Frutigen) 3:16:38; 10. Jan Blaha (Tsch) 3:18:27. – Ferner: 34. Pablo Ureta (Wistenlach) 3:35:50; 98. André Linder (Heitenried) 3:52:49; 254. Peter Zbinden (Guggisberg, 37. M45) 4:09:37; 270. Philippe Simonet (Freiburg) 4:10:32. – 3132 kl.

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