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Die Schweizer Spieler in der Einzelkritik – Sommer und Zuber als Klassenbeste

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Die Schweizer Nationalmannschaft hat nach dem 1:1 gegen Wales, dem 0:3 gegen Italien und dem 3:1 gegen die Türkei die Vorrunde in der Gruppe A als Dritte beendet. Die Bilanz fällt durchzogen aus. Die Spieler in der Einzelkritik:

Yann Sommer

Gegen Italien patzte sogar die unbestrittene Schweizer Nummer 1, die zuvor an Endrunden ohne Fehl und Tadel geblieben war. Beflügelt durch die Geburt seines zweiten Kindes, weswegen Sommer das Team nach dem zweiten Spiel vorübergehend verliess, war der Keeper im Endspiel gegen die Türkei ein starker Rückhalt. Mit einigen Glanzparaden hatte Sommer massgeblichen Anteil, dass der SFV-Auswahl die Rehabilitation gelang.

Nico Elvedi

Der Verteidiger von Borussia Mönchengladbach tritt auch an der EM so auf, wie man das von ihm aus dem Klub und der Nationalmannschaft kennt: unauffällig, zuverlässig und mit kaum Schwankungen in der Leistung. Wie die Schweizer Defensive präsentierte sich aber auch Elvedi nicht in Bestform.

Fabian Schär

Er war das Opfer des komplett missratenen Auftritts gegen Italien und sass gegen die Türkei nur auf der Bank. Der Verteidiger von Newcastle United konnte fehlende Einsatzminuten in den letzten Monaten nicht kaschieren. Seine Vorzüge, die langen Bälle im Spielaufbau und seine Kopfballstärke, konnte der Ostschweizer auch gegen Wales kaum einmal einbringen.

Manuel Akanji

Wie die ganze Mannschaft sah auch Akanji gegen Italien in vielen Szenen schlecht aus. Der BVB-Verteidiger fiel aber nicht nur wegen seiner blondgefärbten Haare auf. Er gehörte zu den Konstantesten im Schweizer Team und stieg nach der Ausbootung von Fabian Schär zum Abwehrchef auf.

Ricardo Rodriguez

Es war bislang nicht das Turnier des zuvor in der Nationalmannschaft über Jahre so zuverlässigen U17-Weltmeisters von 2009, dem die fehlende Spielpraxis anzumerken ist. Trotzdem hält Petkovic an ihm fest. Gegen Italien war Rodriguez auf der linken Seite komplett überfordert. Und auch als linker Verteidiger in der Dreierkette überzeugte er gegen die Türkei nicht restlos.

Kevin Mbabu

Auch ihm entzog Petkovic nach der Pleite gegen Italien das Vertrauen. Der Genfer konnte seine starke Saison mit dem VfL Wolfsburg bislang nicht bestätigen und zeigte in der Defensive Mängel. In der Offensive hatte er zu wenig gute Aktionen und verpasste gegen Wales das 2:0 kläglich.

Silvan Widmer

Er erhielt gegen die Türkei die Chance auf der rechten Seite und erledigte seinen Job zufriedenstellend. Der Verteidiger des FCB profitierte bei seinem ersten Einsatz von Beginn weg an einer Endrunde davon, dass die Mannschaft gegen die Türkei im Gegensatz zum Spiel gegen Italien wie verwandelt auftrat.

Steven Zuber

Der bisherige Gewinner im Schweizer Team. Der Zürcher, der bei Eintracht Frankfurt nur Ergänzungsspieler ist, hat mit seinen drei Vorlagen gegen die Türkei die Nomination für die Startformation mehr als gerechtfertigt. Bereits gegen Italien hatte Zuber nach seiner Einwechslung die einzige gute Schweizer Torchance.

Granit Xhaka

Der Captain trat so auf, wie man es von ihm kennt: laut, überzeugt, selbstbewusst – aber auch selbstkritisch. Bis vor dem letzten Gruppenspiel trat Xhaka mehr mit seinen Aktionen neben dem Platz auf: der Besuch eines Tattoo-Salons vor der Abreise nach Baku, die blond gefärbten Haare, die Fundamentalkritik nach der Pleite gegen Italien und das Einschwören der Mannschaft auf die Partie gegen die Türkei. In dieser trat er endlich auch auf dem Feld auf, wie es seinem eigenen Anspruch entspricht: als Leader und Schaltzentrale im Schweizer Spielaufbau.

Remo Freuler

Die Auftritte des Mittelfeldspielers in der Vorrunde blieben rätselhaft. Bei Atlanta Bergamo unbestrittener Stammspieler, ist Freulers Einfluss auf das Schweizer Spiel geringer. Weder, dass die Schweiz gegen Wales nach der Führung für 20 Minuten den Faden verlor, noch den Untergang gegen Italien konnte der zentrale Mittelfeldspieler verhindern.

Xherdan Shaqiri

Der Ergänzungsspieler vom FC Liverpool musste nach den Spielen gegen Wales und Italien viel Kritik einstecken: mangelnder Einsatzwille, Lustlosigkeit, fehlender Rhythmus. Gegen die Türkei trumpfte «Shaq» aber so auf, wie ihn die Fussball-Schweiz lieben gelernt hat: frech, unbeschwert und mit dem gewissen Etwas. Einmal mehr sorgte der 29-Jährige in einem entscheidenden Spiel an einer Endrunde für den Unterschied. Nun haben ihn alle wieder lieb.

Breel Embolo

Beim 1:1 gegen Wales war Embolo nicht nur Torschütze, sondern der Beste im Schweizer Team. Gegen Italien tauchte er komplett ab, gegen die Türkei gehörte er nach einem guten Beginn zu den Unauffälligeren. Embolo ist dank seiner Robustheit für jeden Gegner unbequem und kann oft nur durch Fouls gestoppt werden. Seine grösste Schwäche bleibt die Chancenauswertung.

Haris Seferovic

Auf den Stürmer von Benfica Lissabon prasselte nach den vergebenen Chancen gegen Wales und der Auswechslung zur Pause im Spiel gegen Italien massive Kritik ein. Nicht wenige forderten eine Degradierung des Siegtorschützen im Final der U17-WM 2009. Doch Seferovic stand auch gegen die Türkei in der Startaufstellung und rechtfertige die Nomination mit dem wegweisenden 1:0 in der 6. Minute. Für die K.o.-Phase bleibt aber auch für ihn Luft nach oben.

Mario Gavranovic

Er hätte nach seiner Einwechslung kurz vor Schluss gegen Wales mit dem vermeintlichen 2:1 zum Held avancieren können, doch der VAR stoppte den Schweizer Jubel abrupt. Gegen Italien konnte Gavranovic in der zweiten Halbzeit ebenso wenig bewirken, wie der Rest der Mannschaft. Mit seinem harten Tackling gegen Leonardo Bonucci verschaffte er immerhin seinem Ärger bereits auf dem Platz Luft.

Ebenfalls in den drei Spielen mindestens einmal eingesetzt wurden Loris Benito, Denis Zakaria, Djibril Sow, Ruben Vargas und Admir Mehmedi.

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