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Die Türkei schafft eine unglaubliche Wende

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Euro 08 Nach langweiligem Start wurde die Partie von Minute zu Minute verrückter. Wie gegen die Schweiz gelang den Türken nach der Pause eine markante Leistungssteigerung, die belohnt wurde.

Dabei hatte für Tschechien bis in die 75. Minute alles perfekt ausgesehen. Das routinierte Team von Karel Brückner kontrollierte die Partie gegen vor allem in der ersten Halbzeit sehr nervöse Türken. In der 34. Minute erzielte Jan Koller seinen 55. Länderspieltreffer zum 1:0 und nach etwas mehr als einer Stunde doppelte Jaroslav Plasil nach. Das Spiel schien entschieden. Die Türken hatten bis dahin nicht den Eindruck übermittelt, zwei oder gar drei Treffer erzielen zu können. Doch es kam anders als erwartet: Eine Viertelstunde vor Schluss schoss Arda, der Siegtorschütze gegen die Schweiz, mit einem Flachschuss das 1:2. Und dann in den letzten Minuten hatte Nihat seine grosse Zeit.

Nihats Doppelpack

Der Spanien-Legionär Nihat profitierte zunächst, in der 87. Mnute von einem Fehler von Tschechiens Goalie Petr Cech, der eine Flanke nicht richtig zu fassen kriegte. Der Ball landete genau vor den Füssen von Nihat. Und nur zwei Minuten später lancierte der starke Tuncay Nihat, der bemerkenswert via Latte traf. Nihat war auf Seiten der Türken der Matchwinner, Cech bei den Tschechen der grosse Verlierer.

Mit viel Euphorie und den geschickten Wechseln von Terim schaffte die Türkei das scheinbar Unmögliche. Denn lange Zeit schien Tschechien nicht zu stoppen. Die tschechische Abwehr, die bereits in den vorhergehenden Spielen zu überzeugen wusste, stand sicher, auch weil die Mittelfeldspieler ein konstantes Pressing ausübten. Erst als die Türken nach der Pause ihre Nervosität ablegten, brachten sie die Tschechen in Verlegenheit. Die Türken kamen zu einigen gefährlichen Aktionen, aber es waren die Tschechen, die bis zur Schlussviertelstunde die besseren Torchancen hatten, etwa einen Pfostenschuss von Jan Polak (71.) oder ein schlecht verwerteter Sololauf von Koller (61.).

Die Türken hätten sich noch lange geärgert, so verhalten in das letzte Gruppenspiel gestartet zu sein, hätte Nihat nicht noch für die Wende gesorgt. Die einzigen Lebenszeichen der Türken waren in der Anfangsphase einige Weitschüsse und zwei, drei gefährliche Fouls. Es schien schon nach zehn Minuten so, als wollten sich die Türken in Penaltyschiessen retten. Die Abwehrspieler schoben sich den Ball zu, unfähig einen Angriff einzuleiten.

Die Tschechen legten zwar kein fussballerisches Feuerwerk hin, doch bemühten sie sich und hatten einige Spieler in ihren Reihen, die in Einzelaktionen den Unterschied machen konnten.

Und zum Schluss stand ein Feldspieler im Tor …

Für den unrühmlichen Abschluss des Spiels sorgte Türken-Hüter Volkan. Vollkommen unnötig und blödsinnig sah er beim Stand von 3:2 für eine Tätlichkeit die rote Karte. Tuncay ging danach für den Hitzkopf ins Tor, weil Terim bereits dreimal gewechselt hatte. Es passte zu diesem verrückten letzten EM-Spiel in Genf. Si

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