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Die unglaubliche Wandlung der Bulls

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Autor: Matthias Fasel

Es ist erst zehn Monate her, da hing das Überleben der Düdingen Bulls an einem seidenen Faden. Im Dezember 2008 trat der gesamte Vorstand um Präsident André Eltschinger mit sofortiger Wirkung zurück, der Verein sass auf einem Schuldenberg und der sportliche Erfolg der 1.-Liga-Mannschaft hielt sich ebenfalls in Grenzen.

Deutliche Budgetreduktion

Es mussten deshalb drastische Massnahmen ergriffen werden. 170 000 Franken musste der Club im ersten Halbjahr auftreiben, um den Untergang zu verhindern. Dank zusätzlichen Aktionen und Sponsoring-Geldern sowie Spesen-Kürzungen bei Spielern und Trainern gelang dieser Kraftakt schliesslich. Das Budget für die Saison 09/10 wurde nichtsdestoweniger von rund 380 000 auf 250 000 Franken gekürzt. Damit befindet sich Düdingen in Sachen Budget im hinteren Bereich der 1. Liga.

Einige Spieler haben den Club vor dieser Saison denn auch verlassen. Ersetzt wurden sie in erster Linie durch eigene Junioren. Die Erwartungshaltung war vor der Saison dementsprechend tief.

Fünf Spiele – fünf Siege

Und nun also ein Saisonstart mit fünf Siegen in fünf Spielen. Philippe Fontana, der bereits seit acht Jahren bei den Bulls zu den Leistungsträgern gehört, schreibt einen Grossteil des Erfolg dem neuen Trainer Thomas Zwahlen zu. Der Polizist, der letztes Jahr mit den Elite-A-Junioren des SC Bern Meister geworden ist, verlange von den Spielern alles ab. «Ich habe noch nie eine so harte Vorbereitung erlebt», sagt Fontana. «Da wir nebenbei noch arbeiten, hat es uns schon extrem gefordert. Der gute Saisonstart war deshalb sehr wichtig. Denn solange der Erfolg da ist, nimmt man den Aufwand gerne in Kauf. Die Stimmung im Team ist jedenfalls extrem positiv.»

Drei bis vier Mal trainieren die Düdinger pro Woche. Es ist keine Seltenheit, dass sie vor dem Eistraining noch vor dem Stadion an ihrer Fitness und Schnellkraft arbeiten. «Der Trainer kommt halt von den SCB-Junioren. Die waren schon immer die Fittesten», schmunzelt Fontana, der früher lange bei den Gottéron-Junioren spielte.

«System ist viel komplexer»

Zudem hat Zwahlen, der sich selbst als hart, aber fair bezeichnet, auch die Team-Hierarchie durcheinandergewirbelt. Oder besser gesagt: Es gibt keinen Sonderstatus für etablierte Spieler. Das bekam auch Teamstütze Fontana, der früher in der Junioren-Nati war und seit Jahren zu den besten Skorern der Bulls gehört, bereits zu hören. Jeder muss sich dem System unterordnen. «Unser Spiel ist dieses Jahr mehr von der Taktik geprägt. Das System ist viel komplexer. Vom Hintersten bis zum Letzten muss sich jeder in darin integrieren. Und das System funktioniert. Das hat man zum Beispiel beim letzten Spiel in Yverdon gesehen. Da hatten wir eigentlich keinen guten Tag und haben trotzdem gewonnen», so Fontana.

Genau das macht erfolgreiche Mannschaften aus. Mit Düdingen ist deshalb dieses Jahr zu rechnen. Das sieht auch Fontana so. «Favorit der Gruppe ist sicher Martigny. Aber ich glaube, dass wir das Potenzial haben, um vorne mitzuspielen.»

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