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Die Vision eines Anker-Museums

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Mit seiner Abschlussarbeit an der Berner Fachhochschule hat der Inser Architekturstudent Marcel Hegg ein modernes Albert-Anker-Museum ins Dorf Ins gezaubert. Mit dem Projekt belegte er beim Wettbewerb «Top Bachelor» den dritten Rang und lieferte eine der zwei besten Abschlussarbeiten im Bachelor-Studiengang Architektur ab.

 Seit vielen Jahren flackern in Ins immer wieder Diskussionen um eine Nutzung der Zehntscheune auf, die neben dem Albert-Anker-Haus steht. Eine Projektstudie von 1993 wurde aufgrund der Folgekosten verworfen. Albert Anker schrieb 1849: «Zuerst muss man in der Fantasie ein Ideal bilden und das dann den Leuten zugänglich machen.» Und das hat Marcel Hegg nun getan. Seine fiktive Machbarkeitsstudie untersucht, wie mit einem Museum Impulse zur Entwicklung des Areals rund ums Ankerhaus, das heute als Museum teilweise öffentlich zugänglich ist, ausgelöst werden können. Zudem kommen mögliche Synergien bei der Umnutzung der Zehntscheune in ein Haus mit Restaurants, Ateliers, Räumen für Dorfvereine und einem Kultursaal zum Tragen. «Grundlage meiner Überlegung war: Wie kann der berühmte Maler gewürdigt und das Dorf mit der Persönlichkeit Albert Ankers verbunden werden», sagt Hegg. Das Resultat ist ein Museumsprojekt, das nicht als Fremdkörper funktioniert, sondern ins Dorf integriert ist.

Das Projekt bestand aus zwei Phasen: Zuerst entwickelte Hegg mit seinen Kommilitonen Niklaus Burkhalter und Fabian Pauli einen Strategie- und Masterplan für das Areal rund ums Anker-Haus. Dazu nahmen die drei Kontakt mit der Gemeinde, dem Stiftungsrat Albert Anker und dem Dorfverein auf. In einer zweiten Phase erarbeitete Hegg ein konkretes Projekt für ein Kunst- und Kulturzentrum Albert Anker inklusive Modell.

 Tipps zur klaren Nutzungstrennung erhielt die Studentengruppe vom Ankersammler Christoph Blocher. Sehr interessiert an den Ideen zeigt sich auch Gemeindepräsident Urs Hunziker. Allerdings würden die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde momentan ein Weiterverfolgen der Studie verhindern. Hunziker regt aber an, das Modell im Anker-Haus zu platzieren und dem Dorfverein den Auftrag zu geben, das Projekt im Auge zu behalten. Auch in der Bevölkerung ist das Echo positiv. Viele Inserinnen und Inser waren überrascht über die Gedankengänge und Vorschläge, die der Studie zugrunde liegen.

Infos zum Projekt unter: www.aami.be

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