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Die Zeiten der Grossratshochburg Schmitten sind vorbei

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Ganze fünf von 15 Sensler Grossrätinnen und Grossräten kamen in der letzten Legislatur aus Schmitten. Jetzt sind es noch drei – dafür hat die fusionierte Gemeinde Tafers nun einen Sitz im Kantonsparlament.

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Ganze fünf von 15 Sensler Grossrätinnen und Grossräten kamen in der letzten Legislatur aus Schmitten. Jetzt sind es noch drei – dafür hat die fusionierte Gemeinde Tafers nun einen Sitz im Kantonsparlament.

Schmitten war in der vergangenen Legislatur eine jener Gemeinden, die gemessen an ihrer Grösse wohl am besten im Grossen Rat vertreten war. Fünf Grossrätinnen und Grossräte kamen aus der Gemeinde im Sense-Unterland. Schmitten ist mit rund 4200 Einwohnerinnen und Einwohnern die aktuell viertgrösste Gemeinde im Bezirk, nach Düdingen, Wünnewil-Flamatt und dem fusionierten Tafers.

Am Wahlsonntag wurde die Grossratshochburg Schmitten gebremst. Noch drei Grossrätinnen und Grossräte kommen künftig aus Schmitten: Markus Julmy (Die Mitte, bisher), Bernadette Mäder-Brülhart (ML-CSP, bisher) sowie Simone Grossrieder (Grüne, neu). Die beiden Schmittner Olivier Flechtner (SP) und Urs Perler (ML-CSP) haben die Wiederwahl nicht geschafft, und der bisherige SVP-Grossrat Markus Zosso ist nicht mehr angetreten; sein Sitz ging an Bruno Riedo aus Ueberstorf.

Neu ein Taferser Sitz

Neu hat dafür die fusionierte Gemeinde Tafers mit Markus Stöckli (ML-CSP) einen Grossrat. Auffällig ist, dass Stöckli auf der Liste der ML-CSP mit Abstand am meisten Stimmen im Bezirkshauptort Tafers machte, nämlich 598. Die beiden Bisherigen erhielten weniger Stimmen aus Tafers: Bernadette Mäder-Brülhart holte 345 Stimmen und Urs Perler 311. Alle übrigen ML-CSP-Kandidatinnen und -Kandidaten erhielten aus Tafers zwischen 100 und 230 Stimmen. Das bedeutet, dass besonders viele Taferser Stimmberechtigte «Stöckli» auf ihre Listen schrieben. Das zeigt sich auch auf der Panaschierstatistik. Stöckli erhielt 1350 Stimmen von veränderten Listen und damit nur unwesentlich weniger als die Bisherige Bernadette Mäder-Brülhart mit 1435 Stimmen und sogar mehr als Urs Perler, der 1263 Stimmen von veränderten Listen erhielt.

Markus Stöckli kommt nicht nur aus der mit 7700 Einwohnerinnen und Einwohnern drittgrössten Gemeinde im Bezirk, sondern ist auch bekannt, denn er war bis vor kurzem Direktor der Stiftung SSB. Vor der Wahl Stöcklis war Tafers und überdies das ganze Sense-Mittelland nicht im Grossen Rat vertreten gewesen. 

Am meisten Sitze für Düdingen

Am meisten Sensler Grossratssitze, nämlich fünf, stellt Düdingen, die grösste Gemeinde des Bezirks mit 8300 Einwohnerinnen und Einwohnern. Plaffeien, die grösste Gemeinde im Oberland, hat nach wie vor zwei Grossräte: Daniel Bürdel (Die Mitte) und Achim Schneuwly (SVP). Die Oberland-Gemeinde Giffers verliert einen Sitz und stellt mit Nicolas Bürgisser nur noch einen Grossrat.

Die zweitgrösste Gemeinde Wünnewil-Flamatt mit knapp 5600 Einwohnerinnen und Einwohnern hat dafür neu zwei Grossräte. Zum langjährigen Parlamentarier Bruno Boschung (Die Mitte) kommt nun neu Andreas Freiburghaus (FDP) hinzu, Syndic der Gemeinde. Neu im Grossen Rat vertreten ist zudem die Unterland-Gemeinde Ueberstorf mit Bruno Riedo (SVP). Insgesamt sind in der neuen Legislatur sieben Sensler Gemeinden im Grossen Rat vertreten. Zum Ende der letzten Legislatur waren es fünf.

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