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Die zweisprachigen Klassen werfen viele Fragen auf

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Zweisprachige Schulklassen in der Stadt Freiburg: Das fordert der Generalrat seit Jahren. So auch in einem parteiübergreifenden Postulat, das er vor einem Jahr dem Gemeinderat überwiesen hat. Am Montagabend nun hat Gemeinderätin Antoinette de Weck (FDP) im Generalrat die Fragen aus dem Postulat beantwortet. Vieles ist schon bekannt: Nicht wie zuerst gehofft im August 2019 wird ein Pilotprojekt starten, sondern frühestens 2020. «Wir müssen zahlreiche Fragen klären», sagte de Weck. So müsse geprüft werden, welchem Lehrplan eine zweisprachige Klasse folgen solle: dem der Westschweiz oder jenem der Deutschschweiz? Unterstehen die Klassen dem französisch- oder dem deutschsprachigen Amt für den obligatorischen Unterricht? Wie wirkt sich dies auf die Klassenzahl an den verschiedenen Schulstandorten aus? Welche Fächer werden in der Partnersprache unterrichtet? Wie werden die Lehrerinnen und Lehrer in das Projekt und die Überlegungen integriert?

Bei der Erziehungsdirektion

Zuständig sei letztlich die kantonale Erziehungsdirektion, da es darum gehe, ein pädagogisches Konzept zu entwickeln, sagte Antoinette de Weck. Die Erziehungsdirektion werde auch die Rahmenbedingungen vorgeben. Die Stadt werde aber regelmässig über den Stand der Arbeiten informiert. Je nachdem werde die Stadt zusätzliche finanzielle Mittel freimachen, um den zweisprachigen Unterricht in einem oder mehreren Schulhäusern der Stadt Freiburg zu ermöglichen.

Im Namen der Postulanten zeigte sich Bernhard Altermatt (CVP) «sehr zufrieden» mit der gemeinderätlichen Antwort – zum ersten Mal seit Jahren, wenn es um Postulate rund um die Zweisprachigkeit geht.

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