Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Dritte Niederlage nach spätem Gegentor

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dritte Niederlage nach spätem Gegentor

Gottéron spielte gegen Davos ansprechend – Nur 3850 Zuschauer

Bittere 3:4-Heimniederlage Gottérons gegen Meister Davos. Nur noch 3850 Fans sahen sich dieses rassige und spannende Spiel im St. Leonhard an. Das entscheidende Tor schoss Doppeltorschütze Josef Marha mit einem Buebetrickli drei Minuten vor Schluss. Die Drachen hätten aufgrund ihrer kämpferischen Leistung einen Punkt verdient.

Von KURT MING

Bis kurz vor Schluss durfte Gottéron gegen den HC Davos zumindest auf ein Unentschieden hoffen, ehe den Freiburgern der tschechische Internationale Marha mit seinem zweiten Tor an diesem Abend einen dicken Strich durch die Rechnung machte. So blieb dem McParland-Team am Schluss einmal mehr nur der Frust. Im Gegensatz zu den beiden ersten Saisonspielen zeigte der HCF diesmal zumindest eine ansprechende, ja teilweise sogar gute Leistung. Aber was am Ende der Quali dann noch zählen wird, sind die Punkte, und die nahmen die guten, aber keineswegs unschlagbaren Bündner mit auf den langen Heimweg.

Obwohl Davos bis am Schluss mit vier kompletten Blöcken Dampf machte, hielt Freiburg das hohe Tempo mit. Zweimal musste der HCF einen Rückstand aufholen, ehe Murphy seine Mannschaft zu Beginn des letzten Drittels in doppelter Überzahl zum ersten Mal in diesem Match in Führung brachte. Eine diskutable Strafe gegen Beni Plüss, der wie Gil Montandon mit einem Gesichtsschutz spielte, brachte dann den Meister wieder heran. Brett Hauer traf mit einem Hammer von der blauen Linie zum 3:3-Ausgleich. Als sich schon alles mit einer Overtime befasste, schlugen die routinierteren Gäste drei Minuten vor Schluss nochmals zu, wobei in dieser Phase Gottérons Abwehr – zwei Mann liessen Willis durchlaufen – keine gute Figur machten. In der Schlussphase nahm McParland noch seinen Keeper heraus. Aber Key-Player Frank Banham vergab im Powerplay wenige Sekunden vor Schluss aus kurzer Distanz den möglichen Ausgleich, als er freistehend über die Scheibe schlug. Diese Szene war symptomatisch für diesen Match: Davos war über die 60 Minuten nicht die bessere, aber eben die etwas glücklichere Mannschaft.

Viele Strafen und Powerplaytore

Erstmals so richtig zur Sache gings in der 7. Minute vor der Freiburger Bank, wo sich Wilson und Ngoy so richtig in die Haare gerieten. Beide Streithähne schickte Schiri Peer frühzeitig in die Kabinen, Strafen gabs dann auch in der Folge einige. Zwei davon nützte Gottéron zu Toren, Davos seinerseits traf in Überzahl nur einmal. Gerade im Boxplay spielten Freiburgs Youngster Botter und Neuenschwander eine gute Rolle, schade, dass diese Arbeit am Ende nicht mit einem Punkt belohnt wurde.

Endlich zeigten sich die Ausländer

Im Gegensatz zu den beiden ersten Partien konnte Freiburg gestern Abend erstmals seine Möglichkeiten in etwa ausschöpfen. Dies auch weil seine fünf Ausländer endlich Betriebstemperatur zeigten, und in einigen Szenen auch Verantwortung übernahmen. Am Schluss entschied dann mit Marha ein Spieler den Match, der schon vergangene Saison beim HCD für Furore gesorgt hatte. Vor diesem Siegestor hatten aber auch die Einheimischen gute Chancen den Match für sich zu entscheiden. Kurz nach Spielmitte beim Stande von 2:2 vergaben Plüss und Hyvönen so genannte Hundertprozentige. Zu erwähnen ist allerdings auch, das sowohl Mona wie auch Hiller zu den besten in ihrem Team gehörten.
Freiburg – Davos 3:4 (1:2, 1:0, 1:2)

St. Leonhard. 3850 Zuschauer. SR: Peer, Arm/Mauron. Tore: 3. (2:57) Sutter (Reber, Guggisberg) 0:1. 4. (3:49) Holden (Sprunger) 1:1. 9. Marha (Hahl, Riesen) 1:2. 24. Marquis (Hyvönen/Ausschluss Riesen) 2:2. 41. (40:47) Murphy (Holden/Ausschlüsse Hahl, Reto von Arx) 3:2. 51. Hauer (Guggisberg/Ausschluss Benjamin Plüss) 3:3. 58. Marha (Willis, Hauer) 3:4. Strafen: 12-mal 2 plus 5 Minuten (Ngoy) plus Spieldauer (Ngoy) gegen Freiburg, 11-mal 2 plus 5 Minuten (Wilson) plus Spieldauer (Wilson) gegen Davos.
Freiburg: Mona; Lintner, Berger; Murphy, Studer; Ngoy, Marquis; Haldimann; Banham, Holden, Sprunger; Hyvönen, Oliver Kamber, Benjamin Plüss; Neuenschwander, Geoffrey Vauclair, Botter; Neff, Montandon, Lauper.
Davos: Hiller; Gianola, Jan von Arx; Hauer, Kress; Winkler, Häller; Arne Ramholt, Kparghai; Ambühl, Reto von Arx, Christen; Willis, Marha, Wilson; Riesen, Rizzi, Hahl; Reber, Sutter, Guggisberg.
Bemerkungen: Freiburg ohne Zenhäusern (verletzt). Freiburg ohne Birbaum (Farmteam La Chaux-de-Fonds). – Pfostenschuss Hahl (59:57). – Torschussverhältnis: 35:33. – Wahl zu den besten Spielern: Murphy, Marha.
Jetzt geht es nach Kloten

Weil auch Langnau sein Heimspiel gegen Kloten gestern Abend klar verloren hat, bleibt Freiburg die rote Laterne vorläufig erspart.

Genau gegen diese Klotener müssen die Freiburger heute Abend am Schluefweg antreten. Kloten, das sich auf diese Saison mit dem Internationalen Marcel Jenni verstärkte, und unbedingt ins Playoff will, hat jetzt schon vier Punkte Vorsprung auf die Drachen. McParland erwartet auch gegen die Flieger ein schnelles und technisch hochstehendes Spiel, wie am Vorabend gegen Davos. Grosse Frage: Wie reagiert die Mannschaft des Kanadiers auf die unglückliche Niederlage von gestern? Der ausgeschlossene Verteidiger Michael Ngoy wird seinem Team wieder zur Verfügung stehen, und verletzt hat sich gegen den HCD zum Glück niemand.

Spielbeginn: Schluefweg heute Samstag um 19.45 Uhr. mi

Mehr zum Thema