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Drittes Spiel vermeiden

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Play-off-Viertelfinal: Freiburg Olympic heute in Lausanne

Freiburgs Trainer Ken Scalabroni gab sich vor der Donnerstagseinheit locker und gelassen: «Keine Skandale, keine Titelseitenstory – alles ist ruhig. Ich hoffe einfach, dass meine Spieler hart genug sind, um das Spiel vom Samstag zu gewinnen.» In der Tat war nichts von einer speziellen Play-off-Spannung bei Spielern und Betreuern zu spüren. Ganz im Gegenteil, es schien, als ob alle nur so darauf brennen würden, die Serie im Schnelltempo hinter sich zu bringen, um dann im allfälligen Halbfinale auf das Grande Lugano zu treffen. Zumal niemand wirklich Lust auf eine Belle gegen Lausanne hat. In den Trainings des amerikanischen Mentors lag das Hauptmerk vor allem in den Details: «Wir haben versucht, sowohl in der Offensive wie auch in der Defensive kleine Fehler auszumerzen. Ansonsten liess ich eher kurz und intensiv trainieren, wie es bereits während der letzten Woche der Fall war.»

Tagesform entscheidend

Olympique Lausanne steht nach der 65:79-Niederlage in der Heilig-Kreuz-Halle mit dem Rücken zur Wand. Verlieren verboten – so die Devise des Teams von Neo-Coach Blagoijevic. Damit ist der vielzitierte Druck auf Seiten von BOL mit Sicherheit etwas grösser. «Dank dem Sieg im ersten Spiel haben wir uns zweifelsohne einen kleinen, aber keinesfalls entscheidenden Vorteil erarbeitet. Letzlich hängt alles von der Tagesform ab. Wir sind bereit, dorthin zu fahren und alles zu geben. Ich verlange von meinen Spielern im Vergleich zur ersten Begegnung eine Steigerung über die gesamte Spieldauer hinweg. Ob BOL unter Druck ist oder nicht, hat uns nicht zu interessieren. Unsere Konzentration gilt dem eigenen Spiel», meinte Scalabroni, frei von Verletzungssorgen, zur Ausgangslage.

Die Chancen auf ein schnelles Ende der Serie stehen, obwohl Scalabroni immer wieder auf das komplette Kader von Lausanne hinweist, sicher gut. Die Moral scheint bei den Waadtländern nicht gerade optimal zu sein. Bestes Beispiel hierfür ist der ehemalige Natispieler Igor Gojanovic: einmal Top, dann wieder Flop – je nach Lust und Laune. Und auch am überraschenden Abgang von Trainer Theren Bullock soll Gojanovic, der auch Mitglied des Vorstandes ist (!), nicht unschuldig sein. Zudem ist die Physis der jungen Freiburger jener der alternden Lausanner (Jenkins, Gojanovic…) überlegen. Unterschätzen darf man BOL deswegen aber mit Sicherheit nicht, sind doch angeschossene Löwen bekanntlich am gefährlichsten. Trotzdem: Die (zugegeben nicht ganz ernst gemeinte) Antwort Ken Scalabronis auf die Frage, auf wen Olympic denn heute am meisten aufpassen müsse: «Auf meinen Assistenz-Trainer Nikolic. Ich musste ihn beim Heimspiel in seinen Emotionen etwas bremsen, sonst wäre er noch höchstpersönlich aufs Feld verteidigen gegangen…»
Spielbeginn: heute Samstag um 17.30 Uhr in Lausanne (Vallee de Jeunesse).

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