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Düdingen in Ungarn chancenlos

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Nach nur gerade zwei Spielen ist Düdingens Europacup-Abenteuer bereits beendet. Die starken Ungarinnen von Fatum Nyiregyhaza erwiesen sich im Sechzehntelfinal des CEV-Cup als eine Nummer zu gross. Konnten die Senslerinnen letzte Woche im Hinspiel im St. Leonhard über weite Strecken noch gut mithalten, blieben sie auswärts im Rückspiel gestern chancenlos.

Bettello: «Das war zu viel für uns»

25:18, 25:17, 25:14 lautete das überaus klare Verdikt zugunsten des Heimteams. Kein Satz dauerte länger als 23 Minuten. Auch wenn Düdingen als Aussenseiter in die Partie stieg, überrascht die Deutlichkeit des Resultats. Eine Woche zuvor hatten sich die beiden Mannschaften in Freiburg einen harten Kampf geliefert, den die Ungarinnen mit viel Mühe und etwas glücklich 3:1 gewannen. Was war gestern Abend anders? «Jede Mannschaft spielt zu Hause vor den eigenen Fans ein bisschen besser», sagte Düdingens Trainer Dario Bettello nach dem Spiel am Telefon gegenüber den FN. «Wir hatten schnell einmal Mühe mitzuhalten. Kam hinzu, dass wir wahrlich keine Hilfe von den Schiedsrichtern erhielten. Das war zu viel für uns, irgendwann haben wir dann auch nicht mehr an die Wende ­geglaubt.»

Nyiregyhaza war in allen Belangen überlegen. Das fing beim Service an, bei dem die Ungarinnen mit 8 Assen und 10 Fehlern das deutlich bessere Verhältnis aufwiesen als Düdingen mit 10 Fehlern und nur 2 Assen, und hörte beim Angriff auf. Das Heimteam verwertete 46 Prozent aller Angriffsversuche, bei den Gästen waren es bloss 27. «Der Gegner hat letztlich mit einer wirklich tollen Leistung schlicht bestätigt, dass er unter dem Strich das bessere Team ist als wir. Nyiregyhaza war sehr stark, sehr stabil, machte viel Druck am Service – das alles konnte man von uns nicht behaupten», so Bettello.

Damit ist für die Senslerinnen im Europacup frühstmöglich Endstation. Was können sie dennoch mitnehmen von diesen beiden Partien? «Wenn du verlierst, gibt dir das ein schlechtes Gefühl. Das müssen wir nun umwandeln in Energie, um an unserem Spiel arbeiten zu wollen», sagte Bettello. «Der Gegner hat uns aufgezeigt, was es heisst, konstant auf hohem Niveau zu spielen. Ich hoffe, dass das meine Spielerinnen motiviert, sich weiter zu verbessern und eine Reaktion zu zeigen.»

Bereits am Sonntag gehts weiter

Immerhin können sich die Senslerinnen nun voll auf die heimische Meisterschaft konzentrieren, in der ihnen in dieser Saison der ganz grosse Wurf zuzutrauen ist. Nach zehn Spielen führt Düdingen die Tabelle der Nationalliga A an. Daran dürfte sich auch am Wochenende nichts ändern. Im Heimspiel gegen das fünftklassierte Franches-Montagnes ist der Leader am Sonntag der klare Favorit. Überhaupt war die Partie gestern in Ungarn wohl die letzte in dieser Saison, in der die starken Senslerinnen klar in der Rolle des Aussenseiters waren …

Telegramm

Nyiregyhaza – Düdingen 3:0 (25:18, 25:17, 25:14)

Continental Arena Nyiregyhaza – 700 Zuschauer. SR: Tekol/Souto.

Fatum Nyiregyhaza: Brisebois, Varga, Francesco Machado, Ancsin, F. Toth (Libera), D. Toth, Medic, Laszlop, Matic, White, Kalicanin, Szabo.

TS Volley Düdingen: Becker, Harbin, Beamish, Marx, Sulser, Deprati (Libera), Brunner, Rottaris, Kressler, Moffett.

Hinspiel: 3:1.

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