Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Düdingen-Sense übernimmt die Spitze

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Düdingen-Sense übernimmt die Spitze

Volleyball Frauen 1. Liga – Erfolge für Murten und Sense

Alle drei Deutschfreiburger Erst-Liga-Clubs gingen am Wochenende als Sieger vom Platz. Düdingen-Sense übernahm mit dem klaren Erfolg gegen Le Mont-sur-Lausanne die Tabellenspitze.

Cheseaux II – Murten 2:3
(16:25, 25:19, 25:21, 18:25, 11:15)

TV Murten: Plaen, Aebischer, Bührer, Nogarotto, F. Piot, Balmer, Caduff (Libero); C. Piot, Baumgartner, Baeriswyl.

Die Niederlage der Vorwoche war verdaut und die Erwartungen für das bevorstehende Spiel gross. Obwohl das Team des TV Murten ohne Coach und nicht ganz komplett anreiste, war die Motivation um so grösser.

Sandra Balmer und Franca Piot übernahmen das Coaching. Der erste Satz lief für Murten perfekt. Alles gelang wie aus dem Lehrbuch. Im zweiten Satz startete Cheseaux II mit einer völlig anderen Aufstellung, was die Murtnerinnen etwas zu verunsichern schien. Diese reagierten darauf mit einem eher unpräzisen und etwas nervösen Spiel, was dazu führte, dass Cheseaux II die Sätze zwei und drei für sich entscheiden konnte. Im vierten Satz fanden die Murtnerinnen wieder zu ihrem Spiel. Wie zu Beginn spielten sie druckvoll und präzise. Cheseaux II, etwas unsicher, liess sich von einer Serviceserie von Rachel Bührer völlig aus dem Konzept bringen.

Das erste Tiebreak dieser Saison für die Murtnerinnen musste entscheiden. Es stellte sich die Frage, wer die besseren Nerven haben würde. Natürlich hatten die Gäste aus Murten den Vorteil, dass die Euphorie aus dem vierten Satz noch anhielt. Dies schien den ersten Teil des Tiebreaks auch zu prägen und Murten konnte zu Beginn einen kleinen Vorsprung herausspielen. Nach dem Seitenwechsel schaffte Chesaux den Ausgleich zum 10:10. Dank der Unterstützung der Ersatzbank und zwei taktisch perfekten Timeouts konnte Murten das Tiebreak für sich entscheiden. sb

Düdingen-Sense – Lausanne 3:0
(25:23, 25:13, 25:17)

TSV Düdingen-Sense: Bösch, Raemy, Gauderon, Glannaz, Schneuwly, Grossrieder-Bertschy, Würms (Libero); Marbach, Fasel, Schmutz

Im ersten Satz sah es noch nicht nach dem erwarteten leichten Sieg für Düdingen-Sense gegen die nur zu sechst angetretenen Waadtländerinnen aus. Die Senslerinnen begannen das Spiel verhalten und machten sich mit vielen unnötigen Eigenfehlern und Ungenauigkeiten selbst das Leben schwer. Der Spielstand blieb bis zum Satzende ausgeglichen. Düdingen hatte die Nase zwar immer leicht vorn, vermochte den Gegner aber nie deutlich zu distanzieren. Trainer Raphael Grossrieder nach dem «erkrampften» 25:23-Satzgewinn: «Wir hatten Glück, dass wir diesen Umgang gewonnen haben.» Das war auch den Spielerinnen klar, und im zweiten Satz zwangen sie den Gegnerinnen von Anfang an ihr Spiel auf. Gleich zu Beginn erspielten sie sich einen komfortablen Mehr-Punkte-Vorsprung (6:2, 10:3), den sie nicht mehr aus der Hand gaben. Auch der dritte Satz fiel mit 25:17 deutlich aus.

Der klare Spielverlauf in den Sätzen zwei und drei erlaubte es Trainer Grossrieder, den Nachwuchstalenten Kristel Marbach, Dominique Fasel und Janine Schmutz Gelegenheit zu geben, Spielerfahrung in der 1. Liga zu sammeln. Dass alle drei schon das unmittelbar zuvor ausgetragene 2.-Liga-Spiel in den Beinen hatten, liessen sie sich nicht anmerken. Mit einigen schönen Spielzügen zeigten sie, dass sich der Verein um seine volleyballerische Zukunft keine Sorgen machen muss. cs

Volley Sense – Freiburg II 3:1
(23:25, 25:10, 25:17, 25:23)

Volley Sense: Basieux, Fasel, Y. Würms, Blanc, Egger, Aellen; Leutwiler, Schafer, Szabo, Perret, Stadelmann (Libero).

Das Freiburger Derby zwischen Volley Sense und Freiburg II hat die Erwartungen nicht erfüllt. In einem schwachen Spiel setzten sich die Senslerinnen mit 3:1 durch.

Die Ausgangslage vor dem Spiel sprach für die Gastgeberinnen: Sense belegte mit drei Siegen aus fünf Spielen einen guten Mittelfeldplatz, Freiburg hingegen stand punktelos am Tabellenende. Doch wer mit einer klaren Angelegenheit gerechnet hatte, wurde bald eines Besseren belehrt. Sense spielte von Beginn an lustlos und vermochte seiner Favoritenrolle in keiner Weise gerecht zu werden, die Gäste aus Freiburg ihrerseits kämpften mit spielerischen Limiten. Obwohl das Heimteam den ersten Satz bis zum 18:14 klar im Griff hatte, setzte sich Freiburg nach einer kurzen Aufholjagd überraschend durch. Vor allem in der Annahme patzerten die Senslerinnen ungewöhnlich oft und boten so ihren Gästen eine willkommene Angriffsfläche.

Die Freiburgerinnen vermochten den Druck allerdings nicht lange aufrechtzuerhalten. Und als sich Zuspielerin Eva Bertschy beim Stand von 6:13 im zweiten Satz zu allem Unglück noch am Fuss verletzte, war der Widerstand gebrochen. Zu 10 und 17 Punkte gingen die Umgänge 2 und 3 klar an Sense. Erst im letzten Abschnitt vermochte Freiburg erneut zu reagieren: Bis zum 23:23 stand der Satzgewinn aufs Messers Schneide. Schliesslich setzte sich das Heimteam dennoch durch. Comm.

Mehr zum Thema