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Ein Derbysieg als Belohnung

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Fussball 1. Liga: Der FC Freiburg besiegt Bulle und setzt Erfolgsserie fort

Autor: Von STEFAN MEUWLY

Die Spieler und Funktionäre des FCF waren in den vergangenen Tagen und Wochen wahrlich nicht zu beneiden. Neben magerem sportlichem Erfolg präsentierte auch noch der Vorstand anlässlich der GV einen beachtlichen Schuldenberg. Was gibt es in dieser Situation Schöneres als einen Sieg gegen den Kantonsrivalen aus dem Greyerzerland?

Starker Tayau

Die 500 Zuschauer im Bouleyres zu Bulle bekamen eine spannende, aber spielerisch nicht allzu hoch stehende Partie zu sehen. Freiburg erwischte den besseren Start und diktierte gleich das Spielgeschehen. Dennoch fiel der Führungstreffer der Pinguine quasi aus dem Nichts: Routinier Murith vertändelte den Ball als letzter Mann, woraufhin der pfeilschnelle Tayau alleine aufs Greyerzer Gehäuse stürmen konnte. Trocken und humorlos schob er an Bally vorbei in die nahe Ecke. Bulle kam mit der Zeit etwas besser in die Partie, spielte aber zu ungenau und umständlich. Anders Freiburg: Die beiden Angreifer Tayau und Zambaz waren stets anspielbar und beschäftigten die gegnerische Abwehr mehr, als ihr lieb war. Dank einer Klasseparade Ballys nach einem Schuss von Zambaz (42.) blieb es aber zur Halbzeit beim knappen Vorsprung der Stadtfreiburger.Die zweite Halbzeit begann so wie die erste endete: mit einer Grosschance für den FCF. Tayau schaltete den Turbo ein und überlief die hüftsteife Greyerzer Abwehr mitsamt Hüter Bally. Dass er dann aber nur das Aussennetz traf, offenbarte eine gewisse Spur Unvermögen beim Sylvain-Wiltord-Double. Bulle spielte in der zweiten Hälfte zwar engagierter, kam aber gegen die Freiburger Baby-Abwehr, im Durchschnitt knapp 19-jährig, kaum zu Torchancen. Die beste besass Captain Zaugg in der 67. Minute, als ein Weitschuss überraschend noch an die Latte knallte. So brachte der FCF den Vorsprung ziemlich locker über die Zeit und feierte seinen dritten Saisonsieg in Folge. Der SC Düdingen als nächster Gegner der Pinguine ist also gewarnt: Freiburg ist in Form. Dessen konnte sich Trainer Jean-Claude Waeber als interessierter Zuschauer persönlich überzeugen.

Stimmen der Trainer

Rocky Rojevic (Trainer FCF): «Ein taktisch und technisch starker Auftritt meines Teams. Wir haben nicht zugelassen, dass Bulle ins Spiel findet. Ganz besonders stolz bin ich auf meine junge Abwehr, welche heute souverän gespielt hat. Wir beginnen endlich die Früchte unserer Arbeit zu ernten.»Steve Guillod (Trainer FC Bulle): «Ich bin sehr enttäuscht. Wir haben wieder gut mitgehalten, stehen nach der Partie aber erneut mit leeren Händen da. Den Unterschied machten heute die Freiburger Angreifer, welche einfach mehr Durchsetzungsvermögen besassen als die unseren.»

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