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Ein hart erkämpfter Pflichtsieg

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Eishockey-Länderspiel: Schweiz schlägt Deutschland

Heute Samstag steht in Füssen (13.30 Uhr) das zweite Länderspiel gegen den ewigen Erzrivalen im Programm.

Einen Wermutstropfen bildete die Verletzung von Adrian Wichser. Der Kloten-Stürmer schied in der 50. Minute nach einem Check von hinten von Molling mit einer Hirnerschütterung aus. Die Deutschen leisteten trotz zahlreicher Absenzen mehr Widerstand als erwartet. Insgesamt zehn Spieler standen auf dem Eis, die bei ihren Klubs in der Deutschen Eishockey-Liga einen Stammplatz haben. Die Schweiz realisierte am Ende aber dennoch den zweiten Sieg in Folge gegen Deutschland nach dem 5:2 vom 13. Februar 1999 beim Triumph am Vierländerturnier in Chur.
Überzeugend bei den Schweizern waren die special Teams. Zwei der drei Tore wurden im Überzahlspiel erzielt, kein einziges im Boxplay zugelassen. Das 2:3 der Deutschen fiel schliesslich erst 19 Sekunden vor Spielende. Herausragend bei den Schweizern war die frühere Lugano-Sturmlinie mit Fischer, Jenni und Crameri, die für Schweizer Torerfolge verantwortlich zeichnete. Dieses Trio hatte in der vorletzten Saison noch in der gleichen Reihe für die Tessiner gestürmt.
Das 3:1 erzielte Crameri im Fallen. Crameri schoss in seinem 75. Länderspiel seine Tore Nummer 22 und 23 für die Schweiz. Er bestätigte damit seine Position als führender Goalgetter unter Coach Krueger. Zu Beginn des Mitteldrittels hatten die Schweizer eine Druckperiode der Deutschen mit mehreren Chancen der Gastgeber zu überstehen.
Der Schweizer Nationalcoach Ralph Krueger setzte am Freitag bereits fünf Playoff-Finalisten ein. Von Lugano kamen vier der fünf A-WM-Kandidaten zum Zug: Voisard, Julien Vauclair, Crameri sowie Rückkehrer Aeschlimann. Vom Septett der Lions stand lediglich Verteidiger Seger im Einsatz.
Für die Schweizer hat mit den Spielen gegen Deutschland erst die eigentliche Testspiel-Serie auf die A-WM in Russland (29. April bis 14. Mai) begonnen. Nach dem heutigen Samstag-Spiel in Füssen wird Nationalcoach Ralph Krueger am Sonntag sein gegenwärtig 31 Mann umfassendes Kader erstmals reduzieren.

Deutschland – Schweiz 2:3
(0:1, 1:2, 1:0)

Memmingen, Eisstadion. 2014 Zuschauer. SR Bertolotti (Sz)/Schimm (De), Reichert (De)/Peer (Sz). 11. Jenni (Steinegger/Ausschluss Renz) 0:1. 30. (29:19) Crameri (Patrick Fischer, Davos/Ausschluss Soccio) 0:2. 30. (29:34) Nico Pyka (Soccio) 1:2. 35. (35:00) Crameri (Patrick Fischer, Davos) 1:3. 60. (59:41) Straube (Kosturik, Soccio) 2:3. 7mal 2 plus 10 Min. (Molling) gegen Deutschland, 6mal 2 Min. gegen die Schweiz.
Conti; Renz, Wieland; Klenner, Nico Pyka; Molling, Pöttinger; Hohenadl, Brüggemann; Zerzwesz, MacKay, Greilinger; Kosturik, Soccio, Straube; Felski, Reichel, Reemt Pyka; Funk, Kathan, Hock; Mann.
Gerber; Julien Vauclair, Sutter; Seger, Steinegger; Voisard, Patrick Fischer (Zug); Marquis, Rolf Ziegler; Demuth, Reto von Arx, Rüthemann; Patrick Fischer (Davos), Crameri, Jenni; Wichser, Aeschlimann, Ziegler; Jeannin, Oppliger, Conne; Schneider.
Deutschland ohne insgesamt sechs Internationale der DEL-Finalisten München und Köln sowie mit erst zwei von acht Internationalen der in den Playoff-Halbfinals ausgeschiedenen Kassel Huskies sowie ohne Brannström und Stefan (Aufstiegs-Playoff mit Düsseldorfer EG). – Schweiz mit 22 der 31 Spieler aus dem noch nicht reduzierten A-WM-Kader. – 50. Wichser nach Check von hinten von Molling mit Hirnerschütterung ausgeschieden. 59:41 – Timeout Deutschland, anschliessend ohne Torhüter.

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