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Ein hochmütiger FC Freiburg verlor beim Tabellenletzten Naters

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Fussball 1. Liga Ausgerechnet beim Tabellenletzten Naters beendete der FC Freiburg seine Serie mit acht Spielen ohne Niederlage. Zweifelsohne hatte man sich bei den Pinguinen einen anderen Spielverlauf im Oberwallis erhofft. Doch die Mannschaft von Adrian Kunz stand im schmucken Stadion Stapfen total neben den Schuhen. Phasenweise hochmütig, verdienten die Freiburger nichts anders als diese bittere Niederlage. «Sie wollten ganz einfach die drei Punkte mehr als wir», gestand der Berner Trainer. «Ich habe meine Spieler gewarnt, dass es kein Spaziergang werden würde. Wir haben heute nicht jene Leistung gezeigt, die wir eigentlich erbringen können.»

Mit Ausnahme der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit, in der die Gäste die Einheimtschen dominert und sich vier bis fünf hochkarätige Ausgleichschancen herausgespielt haben, waren von jenem Team, das sich in Malley und La Tour durchgesetzt hatte, nichts zu sehen.

Passive Freiburger

Die Freiburger überliessen schon kurz nach dem Anpfiff den Wallisern die Initiative. Nach einem ersten Warnschuss in der achten Minute folgte in der 14. Minute die Strafe für die passiven Gäste. Der starke Dugic wurde von der Freiburger Hintermannschaft zu wenig energisch angegriffen und traf zur – wohl auch für die Einheimischen – unerwarteten Führung.

Anfällig auf der rechten Seite auf die schnellen Vorstösse von Amacker, offenbarte die beste Verteidigung der Liga ungewohnte Nachlässigkeiten.

Es war Gudelj, der sich als Erster mit einem satten Schuss gegen die drohende Niederlage auflehnte (26.). Die beste Chance vergab jedoch Stulz, als er in der 32. Minute bei seinem Kopfball nur die Latte des Walliser Gehäuse traf. So mussten die Pinguine die Kabinen mit einem zu diesem Zeitpunkt unverdienten Rückstand aufsuchen.

Naters profitierte von der Pause, um neue Kräfte zu sammeln und sich das Spielsystem, das sie so perfekt beherrschen, nochmals vor Augen zu führen: abwarten und die Konter ausnützen.

Die Freiburger fanden auch danach kein Mittel, um die Walliser in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Daran änderte auch der Wechsel von Bondallaz zugunsten eines dritten Angreifers nichts. Uninspiriert, ungeschickt und unglaublich passiv spielten die Saanestädter und konnten den gegnerischen Schlussmann nur einmal durch Fragnière (79.) ernsthaft prüfen.

Es waren im Gegenteil die Natischer, die mehrere Male zum K.O.-Schlag ausholten, ehe sie mit einem Konter durch Sieber (82.) die endgültige Entscheidung herbeiführten.

«Wir sind noch nicht in der Lage, Spiele zu gewinnen, wenn sich unser Gegner nur hinten hineinstellt und mit Katz und Maus verteidigt. Ich stelle fest, dass uns noch immer etwas fehlt, damit wir in der aktuellen Meisterschaft irgendetwas gewinnen können», stellte Adrian Kunz fest.

Zumindest Düdingen und La Tour, die nach dem Sieg von Abstiegskonkurrent Naters unter den Strich gerutscht sind, werden dem Berner in dieser Hinsicht kaum widersprechen. vic/Lib./ms

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