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Ein knapper Sieg zum Abschluss

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FC Freiburg nutzte spielerische Überlegenheit zu einem Tor

Autor: Von MARKUS RUDAZ

Um es vorwegzunehmen: Die Partie im St. Leonhard warf kaum hohe Wellen. Für beide Teams ging es um nichts mehr. Höchstens vielleicht um einen versöhnlichen Meisterschaftsabschluss.

Es dauerte bis zur 19. Minute, bis Odin zum ersten Mal gefährlich vor Muttenz-Hüter Sturm auftauchte, den Ball jedoch nicht an ihm vorbeibrachte. Auch in der 26. Minute blieb der Schlussmann gegen einen allerdings wenig platzierten Bytyqi-Schuss Sieger. Das Spiel plätscherte nun mehr oder weniger dahin. Freiburg blieb weiterhin spielbestimmend und war mehrheitlich in Ballbesitz. Doch daraus wurde zu wenig gemacht. Im Sturm vermochten Danzi und Bytyqi kaum Akzente zu setzen. Muttenz kam in der ganzen ersten Halbzeit zu einer einzigen guten Torchance, die es allerdings in sich hatte. Eine Minute vor der Pause verpasste Dumont eine Flanke und Battiston lobbte den Ball clever über den Hüter hinweg in Richtung Tor. Doch Libero Jacques Descloux spedierte den Ball mit einem sehenswerten Fallrückzieher noch von der Torlinie.

Sehenswerter Siegestreffer

Die zweite Halbzeit zeigte kaum eine grosse Veränderung. Muttenz blieb jedoch aufsässig. In der 70. Minute schien die Führung Tatsache: Der eingewechselte Fragnière passte dabei uneigennützig zum mitgelaufenen Danzi, der den Ball nur noch ins Tor zu spedieren brauchte. Doch Schiedsrichter Laperrière gab den Treffer wegen Offsides nicht. Es dauerte allerdings nur drei Minuten, bis das Tor für die Einheimischen doch noch fiel. Einen für einmal schnell und schnörkellos vorgetragenen Gegenangriff schloss Odin auf Vorlage Danzis aus spitzem Winkel schön ab. In den Schlussminuten des Spiels vermochten die Gäste jedoch noch einmal zuzusetzen und Freiburgs Abwehr bekam plötzlich Probleme. Es war deshalb nur dem Basler Unvermögen zuzuschreiben, dass die Gastgeber schliesslich den Sieg davontrugen. Wenige Augenblicke vor dem Abpfiff schoss Ferreira nämlich völlig unbedrängt vor dem praktisch verlassenen Tor weit neben das Gehäuse. FCF-Spieler Rusca konnte sich nach dem Spiel nicht recht über den Sieg freuen: «Nach all den Vorfällen der letzten Wochen bleibt natürlich eine grosse Enttäuschung haften. Wir haben heute immerhin versucht, uns zumindest auf dem Rasen noch einmal die Freude am Fussball zurückzuholen. Es gelang allerdings nur bedingt. Ich brauche nun wirklich eine Pause. Nächste Saison werde ich entweder in Bulle oder beim FCF spielen.»

Zwei Verstärkungen
aus der Nationalliga?

Was natürlich mehr interessierte, waren die Transferaktivitäten des FCF. Dabei gaben sich die Verantwortlichen ziemlich wortkarg, da man den bisherigen Spielern bis Ende dieser Woche Zeit gegeben hat, sich zu entscheiden. Und mit den möglichen neuen Spielern ist man noch am Verhandeln.

Immerhin konnte Manager Zumwald entlockt werden, dass man an zwei ausländischen Stürmern aus der Nationalliga interessiert ist und die Gespräche mit diesen beiden schon weit fortgeschritten sind. Wenig Hoffnung besteht hingegen, Mittelfeldregisseur Joël Descloux zu behalten, der Angebote aus der Nationalliga A besitzt. Odin und Rusca wurden vom FC Bulle kontaktiert, haben sich jedoch noch nicht entschieden.

Freiburg – Muttenz 1:0 (0:0)

St. Leonhard – 200 Zuschauer – SR: Jérôme Laperrière.
Dumont; Jacques Descloux; Parfait (81. Baechler), Schafer (67. Fragnière); Odin, Mollard, Joël Descloux, Rusca, Mora; Bytyqi (61. Bouhessa), Danzi.
Sturm; Küpfer; Maissen, Buess; Buccafurni (71. S. Di Pasqua), Ferreira, Wahl (78. Franco), Huguelit (83. Dumitra), Battiston; Rahmen, Schreiber.
73. Odin 1:0.
Freiburg ohne Fenners (gesperrt). Muttenz ohne die verletzten Schmidiger, Karrer, Haller, Bernhard, St. Di Pasqua und Eichelberger sowie die abwesenden Tadorian und Gotsch. Verwarnungen: Ferreira (35.) und Huguelit (58.).

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