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Ein leistungsgerechtes, torloses Remis zwischen Düdingen und Meyrin

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Autor: KURT MING

Aufgrund der aktuellen Tabellenlage kam die zweite Saisonpunkteteilung beiden Teams nicht ungelegen. Hüben wie drüben ging man in den 90 Minuten offensiv kaum grosse Risiken ein; so war es nicht verwunderlich, dass es nur zu ganz wenigen heissen Strafraumszenen kam. Die zwei Coachs traten praktisch mit nur einer richtigen Spitze an, was die Aufgabe für die Abwehrreihen zumindest nicht erschwerte. Der Hauptteil der fairen Partie spielte sich im übervölkerten Mittelfeld ab. Das relativ schwere Terrain trug das Seine dazu bei, dass die 200 Fans nur ganz selten schöne Spielzüge über mehrere Stationen zu sehen bekamen.

Die wichtigste und zugleich komischste Szene im ersten Umgang spielte sich nach gut einer halben Stunde im Strafraum der Sensler ab: Plötzlich lagen zwei Gästespieler und Goalie Martinez nach einem Getümmel am Boden und hielten sich Kopf bzw. Hand. Für den SCD-Hüter hatte dieser Zusammenstoss leider böse Folgen: Er musste kurz danach seinen Posten räumen und zur Kontrolle seines bereits früher einmal gebrochenen Handgelenks ins Spital geführt werden. Der Heimklub und Ersatzgoalie Zimmermann brauchten ein paar Minuten, um sich von diesem «Schock» zu erholen, und in dieser Phase kamen dann die Genfer auch zu ihrer ersten Torchance. Auf der anderen Seite hatte Gigic nach nur drei Minuten nach einem schönen Dribbling nur ins Aussennetz getroffen.

Auch nach dem Tee plätscherte der Match nur so vor sich hin, niemand wollte sich so richtig weh tun. Ein Pfos-tenköpfler des eingewechselten Chentouf nach 72 Minuten – Goalie Zimmermann und seine Vorderleute schauten nur entsetzt zu – leitete dann die doch viel spannendere Schlussphase ein, in der auch der SCD noch zu zwei guten Abschlussversuchen kam. Zuerst setzte der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Wilson eine Flanke von Gigic mit dem Kopf auf den Netzhimmel, ehe der Goalgetter beim letzten Angriff des Spiels seine wuchtige Direktabnahme von der Strafraumgrenze aus knapp übers Tor jagte. So blieb es trotz diesen zwei Möglichkeiten der Freiburger beim gerechten Unentschieden, das beide Mannschaft für viel Einsatz, aber wenig Spielkultur entschädigte.

Der Ende Saison scheidende SCD-Trainer Adrian Kunz war dann am Ende mit dem einen Punkt zufrieden: «Wir kannten das Resultat von Sittens U21 schon und gingen deshalb nicht mehr mit dem letzten Risiko an diese heikle Aufgabe heran.» Seine Mannschaft habe zudem etwas die drei kräfteraubenden Spiele der letzten Woche in den Knochen gespürt. Aufgrund des Chancenverhältnisses (3:1) wäre laut der Aussage des Berners mit etwas Glück sogar ein Sieg möglich gewesen. Jetzt brauche man wohl noch den einen oder anderen Punkt zum Ligaerhalt.

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