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Ein Pracht-Boulevard für Radrennen

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Bereits in den frühen Morgenstunden begannen gestern die Aufbauarbeiten für die Zielankunft der 4. Etappe der Tour de Romandie im Perolles, das für den öffentlichen Verkehr gesperrt wurde. Unzählige Lastwagen karrten tonnenweise Material an, das von vielen fleissigen Helfern im strömenden Regen routiniert montiert wurde. Gegen Mittag stand die Infrastruktur des Tour-Trosses weitestgehend. Getrübt wurde die Stimmung einzig vom ungemütlichen Wetter. Diese Tatsache vermochte auch der Speaker mit seiner etwas arg aufgesetzt wirkenden guten Laune nicht wegzuwischen.

«Eine Tradition»

Bis weit in den Nachmittag hinein blieben die Stände der Tour so gut wie leer. Je näher aber die prognostizierte Ankunft der Radfahrer gegen 17 Uhr rückte, desto mehr Interessierte strömten in den Zielraum. «Letztes Jahr war es deutlich kühler und unbequemer», sagte Thierry Steiert, Gemeinderat und Präsident des lokalen Organisationskomitees. «Diesmal ist es nicht ein einziger Regenguss.» Die Worte Steierts deuten es an, Freiburg war gestern nicht zum ersten Mal Etappenort der Tour de Romandie. «Es ist fast eine Tradition.» Zum wievielten Mal genau die Westschweizer Radrundfahrt in Freiburg haltgemacht hat, konnte Steiert nicht sagen. «Sicher ist, dass die Tour de Romandie von 2007 bis 2010 und 2014 in Freiburg haltgemacht hat.» Der Aufwand sei jedes Mal gross, die Organisatoren würden aber auf Erfahrungswerte zurückgreifen können. «Das Team ist eingespielt; jeder weiss, was er zu tun hat.» Steiert spricht damit in erster Linie den Velo-Klub Freiburg, die Stadt und das Bauamt an, die einen Grossteil der Organisation stemmen.

Werbung für die Stadt

Die Motivation für den immensen Aufwand formuliert Steiert simpel: «Die Tour de Romandie bringt Leben in die Stadt.» Natürlich erhoffen sich die Organisatoren zusätzlichen Output. «Diesen zu beziffern macht aber keinen Sinn. Ich will keine Rechnung aufstellen, die dann nicht stimmt.» Sicher sei, dass viele Leute von aussen in die Stadt kämen, wovon die Hotellerie und die Restaurants profitierten. Zudem sei der Event Werbung für die Stadt Freiburg. «Weit über 100 TV-Kanäle übertragen die Tour de Romandie. Schliesslich gehört sie zur höchsten Kategorie des internationalen Radsportverbands.»

Als die Radprofis schliesslich–mit dem misslichen Wetter geschuldeter Verspätung–um 17.41 Uhr und dem Schweizer Stefan Küng als Tagessieger ins Ziel kamen, hatten sich entlang der Absperrgitter im Perolles doch noch zahlreiche Zuschauer eingefunden–dort, wo 1997 auch schon die mythische Tour de France zu Gast gewesen war. «Als ich heute Morgen das Perolles leer, ohne Autos gesehen habe, war ich beeindruckt. Es ist ein Pracht-Boulevard, der sich für so eine Zielankunft hervorragend eignet», freute sich Steiert.

Heute Start in Bürglen

Das heutige Teilstück ist die Königsetappe der Tour de Romandie. Sie führt von Freiburg unter anderem über den Col des Mosses nach Champex-Lac (162,7 Kilometer). Insgesamt sind vier Pässe der ersten Kategorie mit gesamthaft 3408 Höhenmetern zu bewältigen. Um 12.40 Uhr startet das neutralisierte Rennen und passiert dabei die Zähringerbrücke. Von dort geht es Richtung Marly. Der offizielle Startschuss zur fünften Etappe erfolgt dann in Bürglen.

In Le Bry, 22 Kilometer vor dem Ziel, hatte sich der spätere Sieger Stefan Küng bereits aus dem Feld der Tour verabschiedet. Bild Vincent MurithEin Regenschirm war gestern Pflicht. Bild Aldo EllenaKeiner ist zu klein, um Etappensieger zu sein. Bild Aldo Ellena

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