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Ein Remis, das niemandem weiterhilft

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Autor: Christophe Zürcher

Fussball 2. Liga inter Der FC Kerzers wollte nach zuletzt zwei Unentschieden in Serie wieder einmal einen Sieg einfahren, um sich ein wenig vom Strich abzusetzen. Zudem winkte dem Heimteam die Chance, so am Gegner aus Bern vorbeizuziehen. Hinderlich für dieses Vorhaben war allerdings die Tatsache, dass mit Marc Flühmann der Kapitän und wichtige Stamm-Innenverteidiger gelbgesperrt fehlte.

Kerzers kopiert Berns Tor

Das Spiel im Erli wurde bei eher ungemütlichen Verhält-nissen angepfiffen: Das Ter-rain war aufgrund des Regens sehr tief, die Spieler rutschten oft aus, und die Temperatur zeigte sich auch nicht gerade fussballfreundlich. Kein Wun-der also, dass die Zuschauer zu Beginn nur fussballerische Schmalkost zu sehen bekam-en und Torgefahr ausschliess-lich bei ruhenden Bällen auf-kam. Ein solcher führte in der 13. Minute auch zum Führungstreffer der Berner: Borgmann nutzte seine Freiheiten im Fünfmeterraum nach einem Freistoss aus halblinker Position konsequent aus, stieg zum Kopfball hoch und bezwang Siffert, der noch mit den Fingerspitzen am Ball war.

Die Kerzerser wollten sofort reagieren, nahmen sich aber durch viele unnötige Ballver-luste im Mittelfeld gleich selbst wieder den Wind aus den Segeln. Immerhin kamen sie zu vielen Standardsitua-tionen und nutzten schliess-lich eine davon zum 1:1, wel-ches dem 0:1 ziemlich ähnlich sah: Stoll verlängerte eine Freistossflanke per Kopf ins lange Eck. In der Folge entwickelte sich ein Kampf im Mittelfeld mit wenig prickelnden Szenen. Kurz vor der Pause erarbeitete sich Kerzers ein spielerisches Übergewicht, war aber letztlich im Abschluss zu wenig zwingend.

Kerzers am Drücker

Nach dem Seitenwechsel ging es im gleichen Stil weiter: Kerzers war weiterhin überlegen. Marco Pfister schien der Pausentee gut getan zu ha-ben: Er bediente Goncalves per Absatz mustergültig, Roh-ner jedoch vereitelte das Tor. Die Kerzerser spielten nun des Öfteren schnell über die rechte Seite mit Aktivposten Maletti nach vorne; der letzte Tick fehlte aber, so dass kein Tor fiel.

Zehn Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kamen die Gäste besser ins Spiel und hatten durch Müller, der auf rechts der Kerzerser Abwehr entwischt war, eine gute Tor-chance, die Siffert aber zunichte machte. In den Schlussminuten wurden beiden Teams zahlreiche Eckbälle zugesprochen; diese blieben aber allesamt ungenutzt. Das dritte Unentschieden in Serie lässt Kerzers weiterhin in der Strichregion verharren. Die Hauptstädter ihrerseits wurden dadurch nach dem spektakulären 5:2-Heimsieg gegen Portalban wieder etwas auf den Boden der Realität zurückgeholt.

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