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Ein Sonntagsspaziergang

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Derweil es Olympic auf der internationalen Bühne in dieser Saison nicht läuft – nach dem Verpassen der Champions League werden die Freiburger auch die Gruppenphase im Europe Cup nicht überstehen –, haben sie sich in der Meisterschaft bisher keine Blösse gegeben. Der gestrige Sieg gegen die Starwings aus Basel war der neunte Erfolg in ebenso vielen Partien. Und das, obwohl die Freiburger vom Verletzungspech wahrlich nicht verschont geblieben sind. Auch gestern fehlten neben Babacar Touré, für den die Saison mit einem Kreuzbandriss gelaufen ist, mit Captain Natan Jurkovitz, dem Kanadier Murphy Burnatowski und dem mit hoher Intensität spielenden Axel Louissaint drei Stammspieler.

Starwings überrannt

Um die Basler schlagen zu können, reichte das Aufgebot Petar Aleksic’ jedoch allemal. Die Gäste waren zu keiner Zeit ein ernst zu nehmender Gradmesser und die einseitige Partie Beleg dafür, dass die Nationalliga A eine Zweiklassen­gesellschaft ist und bleibt. 19:2 hiess es nach fünf Minuten, 33:10 nach dem Startviertel zugunsten der Freiburger. Die Starwings wurden richtiggehend überrannt. 16 der 33 Zähler erzielte Olympic mittels Fastbreaks, nach den ersten 10  Minuten hatte es 14 von 16  Wurfversuchen – das sind herausragende 87 Prozent – verwertet.

Den inferioren Starwings fehlte schlicht die Klasse, um mit dem Leader rivalisieren zu können. Angefangen bei den Ausländern, wo der in die Jahre gekommene Ex-Freiburger Nemanja Calasan und Elias Chuha im desaströsen ersten Viertel ohne Korberfolg blieben, bis hin zum insgesamt bescheidenen Schweizer Personal, das keine grossen Stricke zu zerreissen vermag. Und wenn der amerikanische Spielmacher und Liga-Topskorer Jacori Payne überdies noch einen für seine Verhältnisse schlechten Tag erwischt, ist bei den Baslern eben rasch einmal Schicht im Schacht.

Lehmann ein Gewinn

Einen positiven Eindruck hinterliess währenddessen Marco Lehmann aufseiten des Heimteams. Der 26-jährige Bülacher, der vor drei Wochen zu den Freiburgern gestossen war, um verletzungsbedingte Ausfälle zu kompensieren, zeigte, dass er definitiv mehr als nur ein Platzhalter ist. In den Saisons 2016/17 und 2017/18 mit durchschnittlich 18,2 respektive 17,6 Punkte pro Partie im Dress von Swiss Central der beste Schweizer Skorer der NLA, ist er mit seiner smarten Spielweise und seiner Treffsicherheit (bei 14 Punkten 6 von 7  Würfen versenkt) ein Gewinn für das Dispositiv des Meisters.

Beim Pausenstand von 57:32 war die Frage nach dem Sieg deshalb längst geklärt und die nominellen Ersatzspieler Olympics bekamen in der zweiten Hälfte gebührend Auslauf. Am klaren Verdikt änderte das selbstredend nichts. Am Ende gewannen die Freiburger locker mit 111:66. «Wir haben das Spiel ausgezeichnet begonnen, mit viel Intensität», sagte Olympic-Trainer Aleksic nach der erfolgreich gestalteten Pflichtaufgabe. Zufrieden zeigte er sich insbesondere mit der Defensivleistung. Obwohl die Freiburger gegen Spielende etwas nachliessen, hielten sie die Basler unter der 70-Punkte-Marke.

Nachdem das Spiel gegen die Starwings gestern für die Freiburger also nicht mehr als ein Sonntagsspaziergang gewesen ist, werden sie auf nationaler Ebene an den beiden nächsten Wochenenden umso mehr gefordert sein. Sowohl in den Cup-Achtelfinals als auch im Championat trifft Olympic auf Union Neuenburg, das in der Rangliste der erste Verfolger der Freiburger ist. Dann dürfte Aleksic auch wieder seinen Captain Jurkovitz einsetzen können, dessen Schulterverletzung am Abklingen ist.

Telegramm

Olympic – Starwings 111:66 (57:32)

St. Leonhard. – 828 Zuschauer. – SR: Marmy, Mazzoni, Demierre.

Freiburg Olympic: Garrett (15 Punkte), Mbala (8), Jaunin (7), Gravet (15), Pollard (14), Schommer, Martina (7), Derksen (12), Lehmann (14); James (15); Kuba (4).

Starwings Basel: Payne (21 Punkte), Schneider, Kostic (10), Fuchs (8), Blaser (4), Vranic (5), Calasan (8), Chuba (10).

Bemerkungen: Olympic ohne Burnatowski, Jurkovitz, Louissaint und Touré (alle verletzt).​

NLA. Männer. 9. Runde: Pully Lausanne – Genf 62:74 (29:39). Boncourt – Swiss Central 114:76 (62:39). Lugano – Vevey Riviera 89:92 (47:57). Monthey – Massagno 77:80 (49:40). Nyon – Union NE 69:86 (34:38). Rangliste: 1. Olympic 9/18. 2. Union NE 9/17. 3. Genf 9/16. 4. Massagno 9/14. 5. Monthey 9/14. 6. Pully Lausanne 9/14. 7. Vevey Riviera 8/12. 8. Lugano 9/12. 9. Starwings 9/12. 10. Boncourt 8/11. 11. Nyon 9/10. 12. Swiss Central 9/9.

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